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Sporthochschule

„Alle Kinder dürfen und können tanzen“

Von Kathrin Gemein, 04.06.09, 19:32h, aktualisiert 04.06.09, 19:34h

Ziel des Projekts "Tanz in Schulen" ist es, Schüler für Bewegung zu begeistern. Wie gut das funktioniert, zeigte eine Bühnenpräsentation in der Sporthochschule. Tanzgruppen aus acht Schulen begeisterten mit eindrucksvollen Darbietungen.

Dancin' Kidz
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Die "Dancin' Kidz" der Offenen Ganztagsschule Wendelinstraße wirbeln üner die Bühne des Hörsaal 1 der Sporthochschule. (Bild: Schwarz)
Dancin' Kidz
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Die "Dancin' Kidz" der Offenen Ganztagsschule Wendelinstraße wirbeln üner die Bühne des Hörsaal 1 der Sporthochschule. (Bild: Schwarz)
Junkersdorf - Ob sich die Barbaraschule aus Niederaußem mit Rap-Einlagen in ihrer Performance „Herr von Ribbek auf Ribbek im Havelland“ mit dem Thema Geiz auseinander setzt, die Wuppertaler Grundschule Yorckstraße sich zu internationalen Klängen tänzerisch mit Gewalt befasst oder die Montessori Hauptschule Bickendorf lateinamerikanischen Gesellschaftstanz mit Hip-Hop-Elementen vermengt: Die Bühnenpräsentation „Tanz in Schulen - bewegt (sich)“ in der Sporthochschule zeigte eindrucksvoll, mit welcher Begeisterung Schüler die Tanzangebote ihrer Schulen annehmen.

Als 58 Schüler des Genoveva Gymnasiums Mülheim spielerisch unterschiedliche Formen von Begegnungen darstellen und sich schließlich alle gemeinsam in kunterbunten T-Shirts im Kreis drehen, ist der bombastische Höhepunkt des Abends erreicht. Im vollbesetzten Hörsaal 1 ertönen nach jeder der acht Tanzaufführungen ausgelassener Applaus und Gejohle.

Der Tanzunterricht wurde von dem „NRW Landesbüro Tanz“ mit seinem Schwerpunkt „Tanz in Schulen“ organisiert und mit gestellten Choreografen in den Schulalltag integriert. „Wir haben gesagt: Alle Kinder dürfen und können tanzen. Und das wollen wir heute zeigen“, sagt Anke Brunn von der „Gesellschaft für Zeitgenössischen Tanz NRW“. Und es soll erreicht werden, dass es allen Schulen und Kindern ermöglicht wird, sich an solchen Projekten zu beteiligen. Linda Müller von „Tanz in Schulen“ ist nach den knapp anderthalb Stunden richtig gerührt. „Ich bin ganz ergriffen. Wenn man die Entwicklung dieses Projektes mitbekommen hat, wird einem erst klar, was hier heute auf die Beine gestellt wurde.“



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