Erstellt 06.06.09, 14:53h, aktualisiert 06.06.09, 14:54h
Die Einschätzung basiere unter anderem auf einer neuen Warnung der US-Regierung, derzufolge die Führung von El Kaida im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet eine entsprechende Entscheidung getroffen habe. Mit der Ausführung sei der nordafrikanische Ableger der Organisation -Al-Kaida im islamischen Maghreb - beauftragt worden.
Als besonders bedroht gälten nach Meinung des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) und des Bundeskriminalamtes (BKA) deutsche Firmen-Niederlassungen in Algerien und deutsche Staatsbürger in Nordafrika. Die Sicherheitsbehörden warnten aber auch vor möglichen Anschlägen in Deutschland selbst. Das BKA habe deshalb an alle Landesbehörden eine aktualisierte Gefahrenbewertung verschickt. Das BfV habe damit begonnen, deutsche Unternehmen, die im Maghreb im Norden Afrikas vertreten sind, vor möglichen Anschlägen und Entführungen zu warnen. (dpa, ddp, rtr)
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