Erstellt 10.06.09, 10:07h, aktualisiert 10.06.09, 10:17h
Die Entdeckung sei wichtig um zu verstehen, in welchem Verhältnis die massereichen schwarzen Löcher, deren Anziehungskraft nicht einmal das Licht entkommt, zu ihren Galaxien stehen, erläuterte der Astronom Thomas. „Wenn man die Masse des Schwarzen Lochs verändert, verändert man auch die Relation zwischen schwarzem Loch und Galaxie“, erläutert der Astrophysiker, der seine Entdeckungen zusammen mit dem US-Kollegen Karl Gebhardt von der Universität Texas vorstellte. Aufgrund dieser Korrelation können die Wissenschaftler das Wachstum von Galaxien über „kosmische Zeitskalen“ hinweg weiter untersuchen.
Rätsel der Quasare
Die Entdeckung könnte den Forschern zufolge auch ein bisher rätselhaftes Phänomen bezüglich der Masse von Quasaren erklären: In Quasaren, diesen sehr weit draußen im All gelegenen hell leuchtenden Objekten, wurden bereits scharze Löcher entdeckt, die zehn Milliarden mal schwerer sind als unsere Sonne. Das in der Galaxie 87 neu vermessene schwarze Loch hat erstmals eine vergleichbare Größenordnung.
Für ihre Computermodellierungen benutzten die Forscher den Superrechner „Lonestar system“ an der Universität Texas, der mit einer Rechenleistung von 62.000 Milliarden Operationen in der Sekunde einer der schnellsten Computer der Welt ist. (afp)
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