Von Udo Beissel, 19.06.09, 16:38h
„Ich habe alles Mögliche unternommen, um Leo wiederzufinden“, berichtet die Pulheimerin. Zuerst suchte sie ihren Garten und die Umgebung ab. Dann aber entdeckte sie, dass ein Bösewicht Leos Häuschen im Garten umgesetzt hatte, sie erstattete flugs Anzeige bei der Polizei und schaltete die Medien ein. Damit nicht genug: „Ich habe Suchzettel in Stommeln aufgehängt. Und über das Internet habe ich gefragt, ob jemand meinen Leo gesehen hat“ - die Pulheimerin ließ nichts unversucht, um ihren gepanzerten Freund wiederzufinden. Lange, viel zu lange tat sich gar nichts. Doch dann, am Donnerstagabend, klingelte das Telefon, und Magret Teschner hörte die lang ersehnte Nachricht: Leo lebt!
Eine Frau aus Stommeln hatte vom Schicksal der Schildkröte gehört. Am Tag von Leos Verschwinden war die Frau mit ihrem Vater spazieren gegangen, als ein Mann, ebenfalls aus Stommeln, ihr das Tier übergab. Da die Frau selbst Schildkröten zu Hause hat, war Leo bei ihr gut aufgehoben. Und Margret Teschner ist glücklich: „Leo geht es prima. Ich bin froh zu wissen, dass er dort in guten Händen war.“
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