Von Anja Katzmarzik, 25.06.09, 16:59h, aktualisiert 25.06.09, 17:04h
Mit Lebensmittelfarbe und einer Vorliebe für Grün und Blau gestalteten die 42-Jährige aus Borneo und ihre vier Jahre jüngere Mitbewohnerin bislang 26 große sowie 18 kleinere Leinwände. Ihren Stil beschreibt Zoodirektor Theo Pagel „impressionistisch bis surrealistisch“. Tilda bediente sich teilweise der Wischtechnik, indem sie zu Lappen statt Pinsel griff. Bisweilen wird auch mit den Fingern gemalt. Manchmal landen gar ganze Hand- oder Fußabdrücke auf den Werken, die damit ohne Übertreibung als „persönlich signiert“ bezeichnet werden dürfen.
Tilda malt schon seit ihrer Zeit im Krefelder Zoo, wo ihre Pfleger ihr das Angebot erstmals machten, weil sie dort Single war. Und nun malt auch Lotti, die 1971 als erstes Menschenaffen-Jungtier in Köln geboren wurden und seit 2008 mit Tilda zusammen wohnt. Tilda verbrachte ihre ersten acht Lebensjahre in einem Varieté in Antwerpen, bevor sie im Tierpark Studen erfolgreich sechs Jungtiere großgezogen hat. So kann die Affen-Oma pfeifen, war Raucherin, „und für ein Bier“, so Pagel, „würde sie fast alles tun“. Heute beträgt ihre Künstlergage jedoch nur noch Gemüse und Obst, versichert der Tierpark-Chef.
Die Ausstellung ist bis zum Herbst im Südamerikahaus zu sehen. Für mindestens 150 Euro können kleine Bilder, für mindestens 250 Euro große Bilder erworben werden. Der Erlös dient dem Erhalt des Hauses von 1899. Gebote an Anke Kammann, 0221 / 778 51 85.
kammann-zoofreunde@koelnerzoo.de
Gähn!
26.06.2009 | 13.49 Uhr | 2009
Sehr schön, letzte Woche packte der Zoodirektor seinen 40 Jahre alten Teddibären namens "Dickerchen" aus, um die Presse tierisch zu beeindrucken.…
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