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Mülheimer Brücke

Café in der Brückenrampe

Von Uwe Schäfer, 26.06.09, 19:08h, aktualisiert 26.06.09, 19:09h

Die Rechtsrheinische Auffahrt zur Mülheimer Brücke soll umgestaltet werden. Die Architekten des Siegerentwurfs haben ein Kulturzentrum vor der Rampe vorgeschlagen. Baudezernent Bernd Streitberger rechnet mit einem zügigen Baubeginn.

Grünanlage mit Sportplätzen
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Der heutige Festplatz am Rheinufer könnte zur Grünanlage mit Sport- und Spielplätzen werden. (Bild: Schäfer)
Grünanlage mit Sportplätzen
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Der heutige Festplatz am Rheinufer könnte zur Grünanlage mit Sport- und Spielplätzen werden. (Bild: Schäfer)
Kulturzentrum
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Die Architekten des Siegerentwurfs schlagen die Einrichtung eines Kulturzentrums und einen Festplatz vor der Rampe vor. (Bild: Schäfer)
Brückenrampe
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Ein großer Teil der Räume in der Brückenrampe wird nicht mehr genutzt und sieht verwahrlost aus. (Bild: Schäfer)
Kulturzentrum
Brückenrampe
Mülheim - Geht es nach dem Willen der Stadt, haben die rechtsrheinische Rampe der Mülheimer Brücke und ihr Umfeld eine glänzende Zukunft vor sich. Bernd Streitberger stellte jetzt die Siegerentwürfe eines Architektenwettbewerbs vor, dessen Aufgabe die Umgestaltung der Brückenrampe zu einem neuen Mittelpunkt Mülheims war. Den ersten Platz belegten die Architekten Hertel, Kilian und Reichle aus Köln in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekten Dirk Melzer.

Wo heute Autos parken, könnte in zwei Jahren ein großer Festplatz sein, der unter anderem dem Volksfest der Mülheimer Gottestracht und anderen Veranstaltungen Platz bietet. Im Gegenzug planen die Architekten auf dem heutigen Festplatz am Rheinufer Sport- und Spielanlagen in einer Grünzone. Die heute zum größten Teil nicht genutzten Räume in den beiden Etagen der Rampe wiederum seien für Cafès mit Außengastronomie, eine Markthalle oder ein Jugendzentrum geeignet. Glasfronten sollen den rissigen Beton ersetzen. Auch Vereine könnten sich dort ansiedeln. Unmittelbar an der Bachstraße, wo die Rampe in den Clevischen Ring mündet, sieht der Siegerentwurf mehrere Wohnhäuser vor. Der Spielplatz zwischen Biegerstraße und Mühlenstraße soll erhalten bleiben.

„Zwar steht ab 2011 die generelle Rekonstruktion der Brücke an, doch das vorliegende Projekt ist aus einem anderen Programm hervorgegangen“, so Streitberger. Die Umgestaltung des Bereichs Bachstraße und Stöckerstraße sei auch schon Bestandteil der Regionale 2010 gewesen, um hier den Mündungsverlauf der Strunder Bachs in den Rhein zu dokumentieren. Streitberger: „Dafür stehen europäische Fördermittel zur Verfügung.“ Die Sanierungsarbeiten an der Mülheimer Brücke in den folgenden Jahren, so der Baudezernent weiter, werden das Projekt auch nicht gefährden: „Die Ostrampe bleibt erhalten und wird lediglich in Stand gesetzt.“ Streitberger rechnet mit einer schnellen Umsetzung des Projekts. Das Gelände sei städtisches Eigentum, und so brauche man lediglich Investoren zu finden und das Vorhaben baurechtlich auf den Weg zu bringen. Streitberger: „Ich rechne mit schnellen Beschlüssen in der Bezirksvertretung Mülheim sowie in den Ausschüssen für Stadtentwicklung und Umwelt.“ Bei einem Treffen mit Vertretern Mülheims sei ihm Zustimmung signalisiert worden.



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