Von Jochen Loreck, 30.06.09, 15:31h
Jüngster Beleg für das machtpolitische „Trauerspiel“ sei das Lavieren der SPD im Zuge der seit Monaten diskutierten Wahlrechtsreform, sagte Enkelmann. So habe die SPD zwar kurzfristig erwogen, zur künftigen Vermeidung so genannter Überhangmandate eine rot-rot-grüne Mehrheit im Bundestag zustande zu bringen, sei aber im nächsten Augenblick bereits wieder „eingeknickt“. Enkelmann: „Erst schlägt die SPD ein bisschen Krach gegenüber der Union. Wenn's drauf ankommt, zieht sie aber den Schwanz ein. Das zehrt an ihrer Glaubwürdigkeit.“
Vorwurf des devoten Verhaltens
Ein ebenso devotes Verhalten zeichne sich in dieser Sitzungswoche bei einem Gruppenantrag zur Ächtung von Nazi-Unrecht ab, sagte die Links-Politikerin weiter. Abgeordnete von SPD, Linken und Grünen hätten sich intern darauf verständigt, die Urteile der Wehrmachts-Justiz über „Kriegsverräter“ generell als Unrecht und nichtig von Anfang an einzustufen. Nunmehr würden die SPD-Initiatoren aber von ihrer eigenen Fraktionsführung wieder „zurückgepfiffen“.
Zugleich äußerte sich Enkelmann zuversichtlich über ein gutes Abschneiden ihrer Partei bei der Bundestagswahl Ende September. Nach der Wahl wolle ihre Fraktion im Bundestag zwei Sitze in der vordersten Reihe des Plenums beanspruchen - wie sie derzeit bereits der FDP zustünden. Dann könnten die gleichberechtigten Fraktionschefs Gregor Gysi und Oskar Lafontaine gemeinsam in der ersten Reihe sitzen.
Einfach drüber lachen!
30.06.2009 | 20.30 Uhr | hdb
Auch Autoren haben eine Biographie und kochen gelegentlich ihr Süppchen auf fremdem Feuer.
Sie sehen doch allein an dem eingefügten Bild was da…
Sprachverirrung?
30.06.2009 | 20.23 Uhr | Aquarius_Jedermann
Sicher übt die Linke scharfe Kritik an der SPD, aber ist dies gleich Hohn? Oder kann man beim KSTA nicht zwischen Spott und Hohn unterscheiden?…
Huch, die sieht ja aus wie Oskar
30.06.2009 | 18.39 Uhr | hdb
War mein erster Gedanke. Das ließ sich rasch klären. Die Dame, bei der es in diesem (ja was) ging, ist echt fesch.
google…
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