Von Bettina Jochheim, 08.07.09, 18:00h
Pläne unumstößlich
Die Dorfgemeinschaft Schwadorf wurde bereits über die bevorstehende Schließung der Post-Service-Filiale informiert. Kreuzberg hofft nun, dass die Verantwortlichen der Post AG ihre Entscheidung überdenken.
Doch die Pläne der Post AG scheinen unumstößlich: Wie Dieter Pietruck, Sprecher der Post, auf Anfrage mitteilte, sei der „Schwadorfer Standort wirtschaftlich ausgesprochen schwierig“ gewesen. „Die Nachfrage dort ging gegen Null“, so Pietruck. Insofern wolle man die „Kleinstfiliale“ an der Oberstraße durch einen Verkaufspunkt im „Umfeld des jetzigen Standortes“ ersetzen, in dem dann Brief-, Paket- und Einschreibemarken erhältlich seien. Pakete und Briefe könnten - im Sinne des mobilen Services - beim Postboten abgegeben werden. Auch dort könnten Kunden Briefmarken kaufen. Die Frage, ob man denn womöglich den ganzen Tag auf den Postboten warten müsse, falls man ihm ein Paket oder einen Brief mitgeben wolle, beantwortete Pietruck mit einem klaren „Nein“. Der Kunde könne den Postboten telefonisch „anfordern“, allerdings könne die Uhrzeit nur für den kommenden Tag vereinbart werden. (bj)
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