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Naturpark-Trophy

Mit Lamas durch die Voreifel

Von Michael Kasiske, 08.07.09, 19:23h, aktualisiert 09.07.09, 09:38h

Trekking durch den Wald bei Rheinbach, zusammen mit Lamas, sowie Tauchen standen am Mittwoch auf dem Ferienprogramm der Familien beim Naturpark-Trophy. Der „Kölner Stadt- Anzeiger“ war dabei.

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Zunächst ist Lama Pedro störrisch, und alles Ziehen von Tochter Carolin und Mutter Sylvia Schimon hilft nicht weiter.
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Zunächst ist Lama Pedro störrisch, und alles Ziehen von Tochter Carolin und Mutter Sylvia Schimon hilft nicht weiter.
Rhein-Erft-Kreis - Pedro will einfach nicht, auch wenn Sylvia Schimon und ihre zehnjährige Tochter Carolin noch so sehr an ihm zerren. Pedro ist eines der sechs Lamas, die bei der Wanderung rund um Rheinbach-Hilberath dabei sind und aus irgendeinem Grund will er gerade einfach nicht weiter gehen. Aber das ist das erste „Problem“, das Familie Schimon in ihren Urlaub im Naturpark Rheinland hat. Seit Montag genießen sie die Attraktionen des Naturparks und waren vor allem von der Nacht im Phantasialand-Hotel „Matamba“ begeistert.

Carolin liebt Pferde und hatte sich daher auch auf die Lamas gefreut, und die Mutter hatte sich informiert: „Im Internet stand doch, dass Pedro der Chef der Lamas und ganz unproblematisch ist.“ „Lamas haben ihren eigenen Kopf, aber wenn man eine Beziehung aufgebaut hat, strahlen sie eine absolute Ruhe aus“, erklärt Robert Unger. Vor wenigen Monaten hat er sich mit seiner Frau selbstständig gemacht und bietet nun die Trekkingtouren mit Lamas durch die Voreifel an. Dabei tragen die Tiere das Gepäck, denn reiten kann man auf ihnen nicht. Familie Schimon hat zu Hause in Elsdorf auch ganz viele Tiere von einer Kornnatter bis hin zu einem Pferd. Mit ihrer Erfahrung, einigem Gras und vielem Streicheln können sie daher auch Pedro überzeugen, der plötzlich ohne auch nur noch einmal zu bocken völlig brav durch den Wald der Voreifel geht. Dann prasselt starker Regen durch die Blätter, doch das ist für die Gruppe kein Problem, wie Vater Jürgen Schimon erläutert: „Regen gehört zum Wandern halt dazu und dafür haben wir ja auch Regenjacken bekommen.“ Nach zwei Stunden war die Tour zu Ende und nach langem Streicheln der Lamas erklärt die Zehnjährige: „Tschüss Pedro und tschüss ihr anderen Lamas“. Nach dem Mittagessen erobern die Familien die Unterwasserwelt des Schwimmbades Monte-Mare bei einem Tauchkurs, bevor der Tag für sie im Campingwagen in Rheinbach zu Ende geht. Heute werden die Familien segeln und querfeldein Kutsche fahren. Teile des Programms, das die Familien erleben, gibt es jeden Tag auf den Internetseiten des Naturparks zu gewinnen.



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