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Kölner Lichter

Mit Bus und Bahn zum Feuerwerk

Erstellt 10.07.09, 22:08h

Kölner Verkehr im Ausnahmezustand: Während den Kölner Lichtern am Samstag kommt es zu zahlreichen Sperrungen. Zusätzliche Verkehrsangebote sollen für eine Entzerrung des Besucherandrangs sorgen.

Köln - Wegen des erwarteten Besucheransturms am Samstag rät die Kölner Verkehrsleitzentrale, in den Vororten die Park & Ride-Plätze zu nutzen und mit Bussen und Bahnen des öffentlichen Nahverkehrs anzureisen. Autofahrern wird empfohlen, die Messeparkplätze P 21 und P 22 sowie die Tiefgaragen der Lanxess-Arena zu nutzen. Die KVB wird ihr Angebot erheblich ausweiten. Ein Angebot macht sie zusammen mit der Kölner Seilbahn: In Gondeln über den Rhein schwebend, können die Fahrgäste sich von oben das Feuerwerk ansehen. Die Eintrittskarten dafür gelten als Tickets für Bus und Bahn im erweiterten Netz des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg.

Auf der Hohenzollernbrücke ist die Südseite ab 20 Uhr für Fußgänger und Radfahrer gesperrt, die Nordseite bereits ab etwa 8 Uhr. Die Zoobrücke wird bei Bedarf gegen 23.30 Uhr dicht gemacht, und die Deutzer Brücke wird von 23 bis etwa 1 Uhr wegen der Vollsperrung der Mindener Straße in Richtung Innenstadt nicht erreichbar sein.

Die Altstadt wird zwischen Gürzenichstraße und Am Hof in Abhängigkeit von der Auslastung der Parkhäuser gesperrt, außerdem die Rheinuferstraße zwischen Filzengraben und Elsa-Brändström-Straße / Zoobrücke, die Komödienstraße und die Trankgasse. Die Zufahrt zum Kunibertsviertel wird um 18 Uhr für den Durchgangsverkehr gekappt. In Deutz ist der Auenweg zwischen Ottoplatz und Deutz-Mülheimer-Straße ab 18 Uhr geschlossen. Hinzu kommt um 23 Uhr die Sperrung der Mindener und der Opladener Straße. Die Zufahrt zum Deutzer Bahnhof über die Opladener Straße ist ebenfalls ab 23 Uhr nicht mehr möglich.

Die Deutsche Bahn hat ein Konzept zur Lenkung der Reisenden und zum Einsatz von Sonderzügen erarbeitet. Im Nachtverkehr setzt sie 60 zusätzliche Bahnen ein. Die S-Bahnen verkehren bis mindestens drei Uhr wie tagsüber im 20-Minuten-Takt, und alle halbe Stunde oder früher starten Regionalzüge in die Hauptrichtungen, nach Koblenz, Mönchengladbach, Euskirchen, Düsseldorf und Gummersbach.

Im Hauptbahnhof sind von Mitternacht bis vier Uhr die Eingänge am Breslauer Platz geschlossen, damit es dort nicht zu Gedränge kommt. Die Reisenden werden unter der Domplatte zum Bahnhofsvorplatz geleitet und sollen sich dort aufteilen, links in die B-Passage zu den S-Bahnen und in die Hauptpassage zu den Regional- und Fernverkehrszügen. (cs)



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