Von Ulrike Süsser, 15.07.09, 18:03h
In Köln sind Politik und Verwaltung noch hinten dran mit der „Nordsee“. Abschließende Entscheidungen gibt es noch nicht. Gleichwohl hat der Stadtentwicklungsausschuss schon im Frühjahr des vergangenen Jahres bestimmt, dass im Auskiesungsgebiet zwischen Meschenich und Immendorf ein Naherholungsgebiet entstehen soll mit einem Badesee, Freizeitnutzung, mit Begrünung und gestalteten Uferzonen. Auch sollen bei Bedarf Naturschutzbereiche eingerichtet werden. Die Verwaltung hat an einem Konzept gearbeitet und es weitgehend für die Politik zur Entscheidung vorbereitet. Beteiligt sind die Stadtplanung, das Umwelt- und Grünflächenamt.
Das landwirtschaftlich geprägte Gebiet mit den zahlreichen Kieslöchern soll demnach rekultiviert werden und langfristig einer „ruhigen Erholungsnutzung“ zur Verfügung stehen, wie es in einer städtischen Unterlage heißt. Zum Teil wird auch noch gebaggert. Zumindest im Ausschuss für Stadtentwicklung wird damit gerechnet, dass die Auskiesung spätestens im Jahr 2019 abgeschlossen sein wird.
Die Bezirksvertretung Rodenkirchen will nun konkret wissen, wie weit die Planungen vorangeschritten sind. Mit einem Dringlichkeitsantrag aller Fraktionen sollen die Ämter in der August-Sitzung vorstellen, wann der See ausgebaut wird, wie er aussehen und finanziert werden soll. Eile sei vor allem auch deswegen geboten, weil im Gestaltungsbereich die L 150 (Kerkrader Straße) liegt, deren vierspuriger Ausbau bereits beschlossenen Sache ist, wie Bezirksbürgermeisterin, Monika Roß-Belkner, betont. Die Politik möchte erreichen, dass die Zufahrten zum künftigen Badesee möglichst nicht durch Meschenich verlaufen. Im Zuge des Ausbaus der L 150 sollten stattdessen separate Abfahrten ins künftige Erholungsgebiet geschaffen werden.
Im Rahmen der Regionale 2010 werden mehrere Grünprojekte zur Entwicklung und Aufwertung von Landschaften durchgeführt. Eins davon sind die „Rheinischen Gärten“. Dazu gehört das Meschenicher Kiesabbaugebiet mit den Ortschaften Meschenich, Immendorf und Rondorf. Die „Rheinischen Gärten“ werden im Norden durch die Autobahn A 4 begrenzt wird, im Osten durch die A 555, im Westen durch die Kölner Stadtgrenze und im Süden durch die Siedlung Sechtem.
Südsee“ ist schon weit gediehen
21.07.2009 | 00.13 Uhr | Netzwerker
Wie man sieht ist der Erftkreis immer weiter als die Stadt Köln
Denn im Süden von Köln liegen ja die Orte die nicht zu Köln gehören. Man schaut sich…
Bitte mehr Bevökerungbeteiligung..
20.07.2009 | 14.25 Uhr | inghost
Um auf den Artikel zurückzukommen.
Meschenich erhält demnach eine grüne Abschirmung nach Osten. Nach den auf regio-gruen.de verlinkten Plänen,…
Toller Vergleich -- Ironie Off
18.07.2009 | 19.39 Uhr | Hans in Wurst
Es ist absurd Pferdemist oder Geruch von anderem Vieh mit einer Biogasanlage zu vergleichen. Wenn man keine Ahnung hat, Klappe zu. Eine Biogasanlage…
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Foto auf Leinwand günstig vom Testsieger
Werbeagentur Verzeichnis Köln Bonn
Werbeagentur / Internetagentur, Köln
Kfm. Umschulungen + Seminare in Köln
Holzspielzeug gesucht, gefunden, geliebt