Von Tim Stinauer, 17.07.09, 19:22h, aktualisiert 19.07.09, 16:43h
Die Polizei schickte mehrere Streifenwagen zum Tatort, ein Hubschrauber stieg auf, dessen Besatzung mit einer Wärmebildkamera nach den Tätern suchte - ohne Erfolg. „Die Täter sind entkommen“, sagte Polizeisprecherin Dorothe Rüttgers. Die Ermittler fanden ein aufgebrochenes Tor, durch das sie offenbar auf das eingezäunte Gelände gelangt waren. „Das war eine ganz gezielte Aktion“, vermutet Berger. „Die müssen sich ja auch Leitern oder Schemel mitgebracht haben.“ Die Reinigung der Waggons koste die KVB ungefähr 20 000 Euro. „Wir hoffen, dass das normale Farbe aus dem Baumarkt ist, die man relativ leicht abwaschen kann.“
Extreme Zunahme
Nachdem die Zahl der Sachbeschädigungen durch Graffiti seit den 90er Jahren stetig rückläufig gewesen sei, registriere die KVB seit Mitte vorigen Jahres wieder eine „extreme Zunahme“, berichtete Berger. Die Aktion am Freitagmorgen stelle jedoch „die absolute Spitze“ dar. „So etwas haben wir schon sehr lange nicht mehr erlebt.“ Anhand der Motive und Initialen auf den Waggons versucht die Polizei jetzt, die Täter zu ermitteln. „Wir haben Beweisstücke gesichert“, sagte Rüttgers. Der Bahnfahrer hatte drei junge Männer beobachtet.
Giftige Säure am Neumarkt
Noch keine Spur hat die Kripo von denjenigen, die an mehreren U-Bahn-Haltestellen mit giftiger Flusssäure Markierungen in Glasflächen geätzt haben. Am Donnerstagabend entdeckten KVB-Mitarbeiter Spuren in den Bahnhöfen am Neumarkt und an der Christophstraße. Am Neumarkt schmierten die Täter die gefährliche Säure unter anderem auf die Glaswand eines Aufzugs in der Mittelebene. „Die Flüssigkeit wurde offenbar schon vor längerer Zeit aufgetragen, sie war schon getrocknet, es bestand keine Gefahr für Passanten“, sagte Polizeisprecherin Cathrine Maus. Die KVB hat ihre Außendienst-Mitarbeiter per Merkblatt aufgefordert, auf so genanntes „Etching“, also Beschädigungen durch Flusssäure, zu achten. „Wir haben entsprechende Teststifte, mit denen man Rückstände der Säure nachweisen kann“, sagte Berger. Am Mittwoch waren Verätzungen an Glasscheiben im U-Bahnhof am Hansaring aufgetaucht.
Vor vier Jahren wurde „Etching“ erstmals in Köln bekannt: Zwei Reinigungskräfte erlitten Hautverätzungen, als sie die Säure von einem Wartehäuschen entfernen wollten. Die Täterszene ist vor allem in Dortmund und Berlin aktiv.
Pro Köln wählen heißt zuzugeben ein Versager zu sein
21.07.2009 | 21.02 Uhr | PRO-KÖLN-SCHEISSE
So ein Kunstwerk nicht anzuerkennen, kann ja nur von den 5 Pro-Kölnern kommen..
Gut das die bald arbeitslos sind...
@Digitus
20.07.2009 | 11.03 Uhr | Blechwok
Es mag hart für Sie sein: Aber wenn es um den Verfall der Moral geht, ist die Familie Dumont nicht die Adresse für Klage und Beschwerde, sondern die…
Sehr geehrte Familie Neven DuMont,
20.07.2009 | 09.13 Uhr | digitus
was ist aus dem Kölner Stadtanzeiger geworden? Vor allem die Onlineausgabe ist deutlich unter Stammtischniveau gesunken. Zu einem Artikel über…
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