Von Christian Bos, 21.07.09, 19:26h
Amerikanischen Nutzern des elektronischem Lesegerätes Kindle ist aber genau dies passiert. Wer sich vom Kindle-Anbieter Amazon George Orwells „Farm der Tiere“ oder „1984“ auf sein E-Book geladen hatte, musste jetzt feststellen, dass der Große Bruder Amazon die gekauften Bücher gelöscht und den Kunden einen entsprechenden Betrag gutgeschrieben hat. Ohne diese vorher zu informieren. Hintergrund ist das amerikanische Urheberrecht, während Orwells Werke in Europa in den öffentlichen Besitz übergegangen sind, liegen für die USA die Rechte noch bei den Verwaltern des Orwells-Nachlasses. Die hatten bei Amazon ihre Rechte eingeklagt.
Das muss den Kunden nicht im Einzelnen interessieren. Dass ein Buch in elektronischer Form zu besitzen anscheinend etwas anderes ist, als es in gedruckter Form im Regal stehen zu haben, jedoch schon. Auch wer Apples Musiksoftware iTunes, ein iPhone oder Sonys Playstation benutzt, steht in beständiger elektronischer Verbindung mit dem Hersteller. Der kann dadurch seine Kunden an die kurze Leine nehmen, Anwendungen verändern oder entfernen oder nach illegaler Software fahnden. Früher einmal gab es für solche Fälle Gerichte und die Polizei. Heute greifen die Konzerne selber durch. Amazon und Orwell haben uns den Gefallen getan, darauf aufmerksam zu machen.
PDA statt Kindle!
22.07.2009 | 14.18 Uhr | morphotica
Guten Tag!
Mehr als 7 Jahre benutze ich nun meinen kleinen Palm PDA (Persönlicher Digitaler Assistent) nicht nur für Termine, Notizen und…
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige

Frankfurter Rundschau
Luftfahrt: Boeings neuer Jumbo hebt abStrafe: Soldat foltert Tochter mit Waterboarding

EXPRESS
Gericht beschließt - Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig!Nach Haralds Auszug - Schlimmer Pöbel-Skandal bei Big Brother

Spiegel Online
Netzwelt-Ticker: Musikindustrie scheitert mit Filesharing-KlageStadtarchiv-Einsturz: Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bau-Pfuschs