Erstellt 09.08.09, 19:53h
Das ist deutlichere politische Öffentlichkeitsarbeit als das, was Parteien und Verwaltung bisher mit ihren Statements zur künftigen Gestaltung der Kreuzung Rheinuferstraße/Stadtbahn geleistet haben. Während sie über Geldmittel und Planverfahren debattieren, zeigen die Bürgerinitiativen auf, was die Folgen des Umbaus wären. Dabei ist nicht entscheidend, ob letztlich 180 oder „nur“ 75 Linden fallen müssen.
Viel bemerkenswerter ist es, dass es mit solchen Aktionen gelingt, die Aufmerksamkeit vieler Bürger dafür zurückzugewinnen, was in ihrer Stadt geschieht. Wenn Entscheidungen von erheblicher Tragweite erst wahrgenommen werden, sobald andere als die Entscheider selbst über die Folgen aufklären, sollte das den Parteien eine Mahnung zur Veränderung sein. Sonst wird Politik mehr und mehr über die Köpfe der Bürger hinweg gemacht. Über entsprechende Verdrossenheit braucht sich dann keiner zu wundern.
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