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Kölner OB-Wahl

Jürgen Roters auf Siegerstraße

Erstellt 14.08.09, 20:19h, aktualisiert 14.08.09, 20:25h

Zwei Wochen vor der Kommunalwahl in NRW hat der rot-grüne Kandidat Jürgen Roters beste Chancen, neuer Kölner OB zu werden. Für ihn würden sich derzeit 58,6 Prozent entscheiden, CDU-Kandidat Peter Kurth liegt bei 30,3 Prozent. Weniger gut sieht's für die SPD im Rat aus - dort punkten Grüne und FDP.

Jürgen Roters
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Jürgen Roters beherrst das Kölner Stadtbild. Der SPD-OB-Kandidat, hier auf dem CSD, lacht die Kölner derzeit von den Plakaten an. (dpa)
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Jürgen Roters beherrst das Kölner Stadtbild. Der SPD-OB-Kandidat, hier auf dem CSD, lacht die Kölner derzeit von den Plakaten an. (dpa)
Köln - KÖLN - Zwei Wochen vor der Kommunalwahl in Köln am 30. August hat Jürgen Roters (SPD) die besten Aussichten, die Oberbürgermeisterwahl zu gewinnen. Dies berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ in seiner Samstag-Ausgabe. Der gemeinsame Kandidat von SPD und Grünen kommt auf 58,6 Prozent der Stimmen. CDU-Bewerber Peter Kurth liegt bei 30,3 Prozent. Für den FDP-Kandidaten Ralph Sterck würden 6,3 Prozent stimmen.

Das ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Omniquest im Auftrag des „Kölner Stadt-Anzeiger“ und des Kölner „Express“. Knapp ein Viertel der Befragten (24 Prozent) nennen keinen Kandidaten. 15,8 Prozent haben sich noch nicht entschieden. „Hier steckt noch eine Unbekannte, die Auswirkungen auf das Wahlergebnis haben könnte“, so die Meinungsforscher. Amtsinhaber Fritz Schramma (CDU) stellt sich nicht mehr zur Wiederwahl.

SPD-Verluste, grüner Höhenflug, FDP fast zweistellig

Bei den Wahlen zum Stadtrat liegt die CDU mit 30,2 Prozent vorn, gefolgt von der SPD mit 26,4 Prozent. Für die Grünen würden 24,9 Prozent stimmen. Sie profitieren am stärksten von der Schwäche der SPD, deren negativer Bundestrend sich auch auf die Kommunalwahl auswirken könnte. Die FDP bringt es auf 9,9, die Linkspartei auf 3,7 Prozent. Die rechtsextreme Organisation Pro Köln liegt bei 1,6 Prozent. Bei der Stadtratswahl ist die Zahl der Unentschlossenen mit 26,9 Prozent noch höher als bei der OB-Wahl.

Bei der Frage, ob der FDP-Bewerber Sterck seine Kandidatur zurückziehen und zur Wahl des CDU-Kandidaten aufrufen sollte, ist die Meinung eindeutig: 51,7 Prozent sind dafür, dass Sterck antritt. Lediglich 27 Prozent würden es befürworten, wenn es durch seinen Rückzug zu einer Stärkung des bürgerlichen Lagers käme. Ausgeglichen ist das Meinungsbild bei der Frage, ob es eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmanteilen geben sollte. 46,8 Prozent sind dafür, 45 Prozent dagegen.



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