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Neue Skateboard-Anlage

Platz für Skater am Rheinauhafen

Von Peter Berger, 19.08.09, 19:19h, aktualisiert 19.08.09, 19:37h

Im Rheinauhafen unweit der Südbrücke sollen die Skateboarder von der Domplatte eine neue Heimat finden. Die Anlage entsteht mit Konjunkturpaket-Mitteln auf einem HGK-Grundstück. Bei der Entscheidung waren auch die Skater eingebunden.

Dom-Skater
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Flugkünste vor der Dom-Kulisse: Die Skater wollen wissen, wo sie künftig ihren Sport betreiben können. (Bild: Max Grönert)
Dom-Skater
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Flugkünste vor der Dom-Kulisse: Die Skater wollen wissen, wo sie künftig ihren Sport betreiben können. (Bild: Max Grönert)
Altstadt/Rheinauhafen - Im Rheinauhafen in der Nähe der Südbrücke kann eine neue Skateranlage gebaut werden. Die Häfen- und Güterverkehr Köln (HGK) hat das Grundstück zur Verfügung gestellt. Die Finanzierung der Anlage soll aus Mitteln des Konjunkturpaketes II der Bundesregierung erfolgen, teilte Martin Börschel, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, am Mittwoch mit. „Besonders positiv ist, dass nach einer breiten Diskussion ein Standort und ein Gestaltungskonzept gefunden wurden, das allen Beteiligten zusagt.“

Lob für Skater-Verein

Die HGK, das Jugendamt und auch die Interessengemeinschaft der Skater haben dem Konzept zugestimmt, so Börschel. „Mein Dank geht an den an den Dom Skateboarding-Verein, der in den Gestaltungsfragen hervorragend mit der Stadtverwaltung zusammengearbeitet hat.“ Ohne die Zustimmung der Skater-Szene wäre das Projekt von vorneherein zum Scheitern verurteilt gewesen.

Das Areal am Kap am Südkai sei für die Skater-Szene ideal. „Es ist gut erreichbar und die Jugendlichen haben ähnlich wie am Dom viel Publikum.“

Sobald der neue Platz angenommen sei, werde dies weitere Möglichkeiten für eine umfassende städtebauliche Neuordnung der Dom-Umgebung ermöglichen. Ein solches Konzept sei dringend notwendig, um Mittel des Bundes für die Planung Dionysoshof und des Baptisterium zu erhalten. Bereits im September 2006 forderte die SPD die Verwaltung im Jugendhilfeausschuss auf, unter Beteiligung der Szene einen öffentlichen Skaterpark als alternatives Angebot zum Roncalliplatz zu suchen. Ziel sei es, durch einen attraktiven Skaterpark in Köln das Problem Domplatte ohne ordnungsrechtliche Maßnahmen zu lösen. (pb)



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