Von Alice Ahlers, 28.08.09, 21:00h
Den Kölner Designern Andreas Kundoch und Heiko Ploch ist das aufgefallen. Warum gibt es eigentlich keine schönen Schulhefte? Jeder Bereich wird heutzutage designt, auf Schulhefte ist bisher noch keiner gekommen. Stattdessen gibt es nur die Massenware aus dem Supermarkt - immer die selben langweiligen Tierfotos, Pandas und Kätzchen-Bilder, vermeintlich kreative Spiralen und ähnliche grafische Muster oder gar Hersteller-Eigenwerbung.
Für ihre Himbeerheftchen fragten die Designer Schüler selbst, was sie in ihren Ranzen packen wollen. „So, dass wir ganz überzeugt sagen können: Die gefallen Grundschülern richtig gut“, sagt Heiko Ploch. Die Hefte zeigen einfache, abstrahierte Tiermotive auf Vorder- und Rückseite, die Farben machen auf jeden Fall gute Laune: Der Fuchs jagt in Knallpink, das dicke Walross ruht auf kühlem Blau, der Chihuahua knabbert zwischen Hibiskusblüten, der freundliche Hai wird von Piranjas und Kraken verfolgt. Jedes Motiv gibt es auf filzmatter Oberfläche.
Die kreativen Hefte liegen in ausgesuchten Schreibwarenläden, wie es sie heute nur noch selten gibt - zwischen Tintenfässchen und Briefpapier. Bestellen kann man sie aber auch im eigenen Online-Shop im Internet. Neben Heften im DinA 5 (1,85 Euro) und Din A 4 Format (2,55 Euro), gibt es auch Schnellhefter (ab 2,45 Euro) und Hausaufgabenhefte (ab 7,90 Euro).
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