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Kommentar zu Opel

GM sieht Land

Von Friedemann Siering, 25.08.09, 22:03h

Was aus Opel wird, steht weiterhin in den Sternen. Ein Spitzengespräch zwischen GM und Regierungsvertretern verlief ergebnislos. Über die Zukunf des Autobauers entscheidet jedoch nicht zuletzt die US-Regierung als Mehrheitseigentümerin von GM.

Opel-Werk Eisenach
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Die Beratungen über die Zukunft von Opel drehen sich im Kreis. (Bild: dpa)
Opel-Werk Eisenach
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Die Beratungen über die Zukunft von Opel drehen sich im Kreis. (Bild: dpa)
Was aus Opel wird, weiß derzeit wohl nicht einmal das Management von General Motors. Wird die Tochter verkauft, behält der Konzern den europäischen Ableger oder geht es am Ende doch in die Insolvenz? Darüber entscheidet nicht zuletzt die US-Regierung als Mehrheitseigentümerin von GM. Der Chef des Verwaltungsrates, Edward Whitcare, wurde von der Regierung eingesetzt. Und „Big Ed“ist offenbar nicht unbedingt mit GM-Spitzenmann Fritz Henderson und seinen Leuten einer Meinung.

GM sieht nach der eigenen Blitz-Insolvenz und einer radikalen Schrumpfkur wieder Land. Nachvollziehbar, dass nun die Neigung wächst, das Europageschäft wieder unter Kontrolle zu bekommen. Denn GM braucht dringend das technologische Know-how der Rüsselsheimer. Umgekehrt ist Opel im Verbund mit Magna zu klein, um langfristig überleben zu können.

Egal, wie am Ende die Lösung aussieht: Ein radikaler Arbeitsplatzabbau bei Opel wird sich wegen der großen Überkapazitäten kaum verhindern lassen. Auch nicht von der Bundesregierung.



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