Von Claudia Hauser, 26.08.09, 17:01h, aktualisiert 27.08.09, 11:45h
„Die Stadt gehört uns allen“, sagt Ute Symanski, die stellvertretende Vorsitzende. Die 38-Jährige wünscht sich mehr Transparenz in der Kommunalpolitik, Politiker mit einem größeren Verantwortungsbewusstsein und mehr Bezug zu den Themen der Bürger - Kommunalpolitik muss ihrer Meinung nach keineswegs distanziert sein. „Ich habe Anfang des Jahres eine Sitzung der Bezirksvertretung in Ehrenfeld besucht, um mich über ein Bauprojekt zu informieren“, erzählt sie. „Ein Gespräch auf Augenhöhe kam dort mit den Politikern absolut nicht zustande, weil sie alle anwesenden Bürger wie Kinder behandelt haben. Wir haben uns nicht erwünscht gefühlt.“ Nach diesem „Erweckungserlebnis“, wie sie es nennt, hat sich die Kommunikationswissenschaftlerin zur Gründung der Wählergemeinschaft entschlossen - inzwischen gibt es 45 Mitglieder, die keine Politiker sind, sondern „Bürger, die etwas ändern wollen“.
„Deine Freunde“ möchten sich unter anderem für den konsequenten Ausbau von Radwegen einsetzen, wollen mehr abgegrenzte Fußgängerzonen, mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Außerdem plädiert die Gruppe für „Freie Fahrt für Kölner Pänz“. „Viele Familien können sich das Schüler-Ticket nicht leisten“, sagt Tobias Scholz, Kandidat für Bickendorf II, Vogelsang, Bocklemünd und Mengenich. Der 38-jährige Diplom-Pädagoge findet, Köln mache oft einen gelähmten Eindruck. „Ich glaube aber nicht, dass die Kölner desinteressiert sind - eher resigniert.“
Nicht praktikabel?
28.08.2009 | 11.42 Uhr | Harry Tuttle
Mit einer Einstellung wie der Ihren bleibt auch alles wie es ist.
Da ist der Name wohl Programm.
Wie haben Ihre Vorfahren es eigentlich…
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