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1. FC Köln II

Normalität einer Niederlage

Von Markus Burger, 27.08.09, 19:51h

Die U 23 will sich vom 0:1 gegen Leverkusen nicht verunsichern lassen - am Sonntag steht die Partie gegen Worms auf dem Programm. Adam Matuschyk wird der Schaefer-Elf nach einer Meniskus-Operation vier bis sechs Wochen fehlen.

Frank Schaefer
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FC-II-Coach Frank Schaefer. (Bild: Dahmen)
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FC-II-Coach Frank Schaefer. (Bild: Dahmen)
Köln - Es bedarf mehr als einer Niederlage, um Frank Schaefer aus der Ruhe zu bringen. Der Trainer der U 23 des 1. FC Köln weiß um die Normalität von Niederlagen und deshalb stellt er auch nach einem Rückschlag nicht alles grundsätzlich in Frage. In der vergangenen, so erfolgreichen Saison gab es ebenfalls eine Serie siegloser Spiele. Damals behielt Schaefer die Nerven - und der Erfolg kehrte zurück.

Trotz aller Gelassenheit versteht Schaefer das jüngste 0:1 im Derby gegen Bayer Leverkusen als Warnung. „Unser Spiel war in vielen Teilbereichen okay - aber »okay« reicht halt nicht aus“, sagt er. Mit dem Heimspiel am Sonntag gegen Wormatia Worms (14 Uhr, Franz-Kremer-Stadion) entscheidet sich die vorläufige Richtung, in die die Nachwuchsmannschaft in der Fußball-Regionalliga West geht.

Vier Punkte aus drei Spielen sind ein ordentlicher, aber kein berauschender Start. Die Niederlage hatte aber noch zwei negative Begleiterscheinungen: Adam Matuschyk zog sich eine Meniskusverletzung zu. Bereits am Montag wurde der defensive Mittelfeldspieler operiert - geschätzte Ausfallzeit vier bis sechs Wochen. Weniger schlimm sieht es bei Torwart Roland Müller aus. Seine erlittene Risswunde am Unterarm ist einigermaßen verheilt, so dass er am Sonntag wieder spielen kann. Ebenso wie Stürmer Dennis Gülpen, der nach überstandener Verletzung wieder ins Mannschaftstraining einstieg und zumindest in den Kader rücken könnte.

Die Gäste reisen mit einer Bilanz von drei Unentschieden in Köln an. Zu Saisonbeginn wechselten insgesamt sieben Spieler vom Absteiger Ludwigshafen-Oggersheim nach Worms, darunter die Gataric-Zwillinge Dalibor und Danijel, die beim 1. FC Köln unter Trainer Schaefer einen schweren Stand hatten. „Ich will den Gegner nicht stark reden, aber wir haben alle drei Spiele gesehen und alle drei hätten sie auch gut gewinnen können“, sagt Schaefer.

Wichtiger als die Stärken des Gegners sind ihm aber die analysierten Schwächen der eigenen Mannschaft. „Wir werden uns gegen Worms in puncto Laufbereitschaft, Aggressivität und Ausstrahlung steigern müssen“, so Schaefer, der von einer eingespielten Startelf noch weit entfernt ist. Auch die Startelf-Premiere von Simon Terodde verlief holprig, weil das Zusammenspiel mit seinen Teamkollegen noch nicht passte. Trotzdem versprühte er als einziger Torgefahr. „Ihm fehlt noch die Wettkampfhärte und er muss noch mehr Tempowechsel bringen“, sagt Schaefer. Weniger Probleme hat der Coach im Defensivbereich wo sich die Viererkette mit den beiden neuen Außenverteidigern Stephan Salger (19) und Bienvenue Basala-Mazana (17) gut eingespielt hat.



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