Von Jürgen Koch, 04.09.09, 18:43h, aktualisiert 04.09.09, 18:47h
Es sind Stadtteile, die teilweise eine nicht ganz unproblematische Bevölkerungsstruktur haben, in denen sich die sozialen Probleme ballen. Das muss man nicht an Hochhäusern festmachen, doch die Sünden der Vergangenheit sind nun mal offensichtlich, auch wenn es natürlich keinen direkten Zusammenhang gibt.
Nicht in allen Hochhäusern wird rechts gewählt, nicht alle sind soziale Brennpunkte. Gerade in Bergheim-Südwest wurde partiell bewiesen, dass es auch anders geht, der Wohnpark Zieverich wurde aufpoliert. Schon richtig, dass die Stadt diese positiven Erfahrungen in anderen Stadtteilen nutzen will.
Wichtig ist aber auch, dass sie sich den Problemen stellt und sie nicht kleinredet. Es gibt soziale Spannungen in der Stadt, Bürger fühlen sich an manchen Orten nun mal unsicher. Diese Ängste müssen Politik und Verwaltung ernst nehmen, auch wenn sie vielleicht mit Polizeistatistiken über Verbrechen nicht übereinstimmen. Das Projekt „Staatsanwalt vor Ort“ ist auch in dieser Hinsicht der richtig Ansatz. Das neue Sozialkaufhaus auch.
Politik und Verwaltung haben es bei der Ursachenforschung hinsichtlich der Stimmen für die Rechten in manchen Stadtteilen nicht einfach. Hier ist parteiübergreifendes Handeln gefragt. Politische Sonntagsreden gegen rechts helfen da nicht weiter.
Vielleicht sollte der Stadtanzeiger ...
04.09.2009 | 20.25 Uhr | Ulex
da mal in seiner Berichterstattung mit anfangen?
Denn dass Probleme, insbesondere wenn es um Ausländer, Kriminalität, Klüngel und Korruption…
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