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Männerchor

Spanische Nächte, rheinischer Humor

Von Jan Rossbach, 21.09.09, 18:14h

Die Urfelder Sänger boten vergnüglichen Nachmittag mit vielen Liedern rund um die großen und kleinen Unterschiede zwischen den Geschlechtern - Geschwätzigkeit, die Liebe zum Auto, Fernweh - all dies waren Themen beim MGV.

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Chorleiter Frank Schaab führte den Männergesangverein Urfeld energisch und temperamentvoll durch ein unterhaltsames Konzert. BILD: ROSSBACH
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Chorleiter Frank Schaab führte den Männergesangverein Urfeld energisch und temperamentvoll durch ein unterhaltsames Konzert. BILD: ROSSBACH
Wesseling-Urfeld - Ein knallroter Sportwagen und davor fünf Männer, die ihr motorisiertes Spielzeug zärtlich liebkosen. Dieses Foto, zu sehen auf dem Programmheft des MGV Liederkranz Urfeld, war so etwas wie das heimliche Motto des Konzertes am Sonntagnachmittag in der Rheinschule. Lieder rund um die großen und kleinen Unterschiede zwischen den Geschlechtern erfreuten in dem knapp einstündigen Programm das Publikum in der Aula der Gemeinschaftsgrundschule, die nur mittelmäßig gefüllt war.

Der aus 25 Sängern bestehende Männerchor begann sein unterhaltsames Programm zunächst mit der geschwätzigen „Ilsebill“. Chorleiter Frank Schaab Führte seine „Schützlinge“ energisch und temperamentvoll, mit Power und mit Gefühl. Was folgte, war eine erste pianistische Kostprobe von Laurenz Gemmer, der gewissermaßen den letzten Ton des zuvor verklungenen Liedes aufgriff und eine gelungene Improvisation aus dem Hut zauberte. Noch zweimal kommentierte Laurenz Gemmer im Laufe des Abends das vokale Geschehen auf seine Weise und erntete dafür viel Applaus.

Doch auch der MGV Liederkranz Urfeld verstand es, die Gunst der Zuhörerschaft für sich zu gewinnen. Der frisch-fröhliche „Sängermarsch“, rhythmisch-elektrisierend begleitet von Laurenz Gemmer am Klavier, der Männerboogie-Blues oder das Jahrhundertlied „Yesterday“ von den Beatles in einer Bearbeitung für Männerchor von Gus Anton sorgten für positive Stimmung. Urlaubsgefühle und Fernweh wurden mit der „Tango-Serenade“ von Friedrich W. Olpen, den „Spanischen Nächten“ von Ernst Fischer sowie Ralph Siegels Lied „Brasil“ heraufbeschworen, um ganz am Schluss mit dem „Waschsalon“ von BAP aber wieder im rheinischen Hier und Jetzt anzukommen.



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