Von Peter Pauls, 28.09.09, 20:36h, aktualisiert 30.09.09, 10:17h
Ist die SPD eine linke Partei, die über kurz mit Oskar Lafontaine und den Seinen koalieren wird und programmatisch verneint, dass erst erwirtschaftet werden muss, was später ausgegeben werden soll? Oder ist sie die bürgerliche Partei der linken Mitte, die alten Ideologien abgeschworen hat und Konzepte für eine moderne und international geprägte Industriegesellschaft entwickelt? Wo bildet sich das Volk im Programm der SPD ab, damit diese sich wieder Volkspartei nennen kann? In Prozenten gemessen, ist die Frage fast beantwortet.
Wer um seine Existenz kämpft, ringt nicht um Zwischentöne. Die politische Auseinandersetzung wird hart. Und ohnehin wird die schwarz-gelbe Regierung dort klare Schritte wählen, wo vorher die lähmende Klammer der großen Koalition zum Trippelschritt verführte. Was im Wahlkampf an Feuer fehlte, das wird nun doppelt und dreifach nachgereicht. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass es in Deutschland künftig auf allen Ebenen eher hart, konfrontativ, polemisierend und polarisierend zugehen wird. Es wird härter und zupackender. Aber warum eigentlich nicht? Die Wirklichkeit fordert das.
@James Bond:
30.09.2009 | 15.47 Uhr | 7gebirge
Man kann Teilen Ihrer Argumentation zustimmen. Kurz gesagt: die SPD hat nach Meinung selbst ihrer größten Gegner die richtige Wirtschafts- und…
Suggestivjournalismus der übelsten Art
29.09.2009 | 23.05 Uhr | paradoxus
Ist die SPD eine linke Partei, die ... mit Oskar Lafontaine und den Seinen koalieren wird und programmatisch verneint, dass erst erwirtschaftet…
Was will der Autor mir sagen
29.09.2009 | 18.13 Uhr | nc-schwarel8
Der Kommentar ist der Versuch des KSTA mit seiner Sicht Dinge darzustellen welche nicht der eigenen Realität entsprechen. Seit Jahren erlebe ich ein…
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