Von Heribert Rösgen, 07.10.09, 15:40h
Die SPD-Fraktion schlug in ihrem Antrag vor, dass von der Bezirksvertretung Ehrenfeld Geld bereitgestellt werden soll, um den Platz zu einer würdigen Gedenkstätte auszugestalten. Auch private Sponsoren seien willkommen. Die Gestaltung des Mahnmals soll von einem Kuratorium begleitet werden, das auch den Auftrag erhalten soll, die nachhaltige Pflege sicherzustellen. CDU-Bezirksvertreter Carl Barthel schlug vor, dass die Gestaltung der Gedenkstätte mit dem Architektur-Konzept abgestimmt werden soll, das im Zusammenhang mit dem Umbau der Bahnbögen auch die landschaftsgärtnerische Gestaltung der Flächen vor den Bögen vorsieht.
„Wir sind ebenfalls sehr daran interessiert, dass an dieser Stelle ein würdiger Platz entsteht“, sagte Stefan Rüberg, Mitarbeiter der Bahnbögen Köln GmbH, auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“. Das Unternehmen hat die Gewölbebögen unterhalb der Bahntrasse Köln-Frechen sowie die davor liegenden Flächen bis zur Fahrbahn der Bartholomäus-Schink-Straße von der Deutschen Bahn gepachtet.
Bautechnische Probleme
„Die Gestaltung einer Gedenkstätte wäre eine Ergänzung zu unseren Planungen. An den Detailplanungen beteiligen wir uns gerne. Wir stehen bereits in Kontakt mit Bezirksbürgermeister Josef Wirges“, erklärte Rüberg.
Das Unternehmen Bahnbögen Köln verfolgt seit mehreren Jahren Pläne, in den Bahnbögen zwischen Ehrenfeldgürtel und Venloer Straße Gastronomie- und Veranstaltungsräume zu schaffen. Bautechnische Probleme in den Gewölben durch eindringendes Regenwasser, aber auch langwierige Verfahren mit der Bauaufsicht und dem Denkmalschutz haben das Vorhaben bislang verzögert. Am Durchgang zu den Bahnsteigen des Bahnhofs Ehrenfeld in Höhe der Schönsteinstraße konnte bislang erst eine neue Fassade eingebaut werden.
Gedenkstätte
23.10.2009 | 00.47 Uhr | Carl Cöllner
Mich wundert beim Anblick der verwahrlosten (und als Hundeklo mißbrauchten!) Gedenkstätte, daß die Nachbarschaft sich hier nicht pfleglicher verhält.…
Günther Schwarz
08.10.2009 | 13.39 Uhr | mengel08
Das jüngste der hier ermordeten Kinder war nicht B.Schink sondern Günther Schwarz, der am 26. August 1928 geborn wurde.
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