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Kommentar zum Fussballmuseum

Auf Kosten der Steuerzahler

Von Peter Berger, 15.10.09, 20:56h, aktualisiert 16.10.09, 00:05h

Die Alternative, das DFB-Museum mit dem Kölner Olympiamuseum unter einem Dach unterzubringen, hätte wahrscheinlich Gewinne abgeworfen. Nun wird das DFB-Museum in Dortmund gebaut und wohl rote Zahlen schreiben.

Fußballmuseum Köln
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Der Breslauer Platz mit Musical Dome, Kommerz Hotel, Busbahnhof und Hauptbahnhof - das sollte der Standort für das Fußballmuseum werden. (Bild: Worring)
Fußballmuseum Köln
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Der Breslauer Platz mit Musical Dome, Kommerz Hotel, Busbahnhof und Hauptbahnhof - das sollte der Standort für das Fußballmuseum werden. (Bild: Worring)
Ein Blankoscheck für König Fußball. Als Fass ohne Boden kritisiert der Bund der Steuerzahler den Bau des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund. Das Land übernimmt die Baukosten, die Stadt stellt das Grundstück kostenlos zur Verfügung und geht als Betreiber mit ins Risiko. Genau das wollte Köln, als der DFB den Breslauer Platz ins Visier nahm, nicht mitmachen. Ein derartiges Filetstück an den reichsten Sportverband der Welt zu verschenken - das haben Stadtrat und Oberbürgermeister zu Recht abgelehnt und sind deshalb von den DFB-Funktionären abgestraft worden. Nach dem Motto: Dann bauen wir halt anderswo, wir tragen ja kein Risiko. Dabei hätte die Alternative, das DFB-Museum mit dem Olympiamuseum unter einem Dach unterzubringen, wahrscheinlich sogar Gewinne abgeworfen. Jetzt wird es in Dortmund gebaut und rote Zahlen schreiben. Auf Kosten der Steuerzahler.


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