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Kölner CDU

Neuer Job für Peter Kurth

Von Peter Berger, 16.10.09, 17:29h, aktualisiert 16.10.09, 17:54h

Peter Kurth soll hauptamtlicher Präsident der Entsorgungswirtschaft in Berlin werden. Dennoch will der Ex-OB-Kandidat weiterhin in Köln politisch tätig sein. Die Frage ist nur, ob sich diese beiden Aufgaben miteinander verbinden lassen.

Peter Kurth
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CDU-Politiker Peter Kurth. (Bild: Max)
Peter Kurth
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CDU-Politiker Peter Kurth. (Bild: Max)
Der ehemalige Oberbürgermeister-Kandidat der Kölner CDU, Peter Kurth, soll hauptamtlicher Präsident des Bundesverbands der Entsorgungswirtschaft (BDE) werden. Die Interessenvertretung der Recycling- und Entsorgungsindustrie mit Sitz in Berlin, der rund 750 Unternehmen aus der Müllbranche angeschlossen sind, will auf der Fachmesse Entsorga Ende Oktober in Köln eine Satzungsänderung beschließen. Kurth übt diese Funktion bisher ehrenamtlich aus. Vor seinem Einstieg in den OB-Wahlkampf hatte der CDU-Politiker seinen Job im Vorstand des Entsorgungsunternehmens Alba in Berlin aufgegeben. Kurth bestätigte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass es entsprechende Überlegungen gebe. Dass seine berufliche Zukunft in Berlin liege, hatte der 49-Jährige schon vor einigen Wochen erklärt. Nichtsdestotrotz wolle er in Köln weiter politisch tätig sein, „wenn die Partei dies wünscht“. Aus seiner Sicht könne man den Job in Berlin und die Politik in Köln durchaus miteinander verbinden: „Das sieht die Bundestagsabgeordnete Ursula Heinen genauso.“

Die Kölner CDU will den Politiker nach den Worten ihres Fraktionschefs Winrich Granitzka „in die Arbeit von Partei und Fraktion einbinden“. Er sei allerdings skeptisch, ob das auf Dauer von der Union akzeptiert werde. „Das wird sicher auch davon abhängen, wie stark Kurth beruflich eingebunden sein wird.“

Zu den Äußerungen von Fritz Schramma, der die Kölner CDU im Interview mit dem „Stadt-Anzeiger“ als sein „größtes Problem“ bezeichnet hatte, sagte Granitzka, er stimme mit dem Oberbürgermeister in allen Punkten überein. „Ich habe mit Schramma am Freitag telefoniert. Die Problem-Aussage bezieht sich auf die Zeit, als Rolf Bietmann Fraktionschef war und Richard Blömer die Partei geführt hat.“ Die neue Fraktion im Stadtrat sei aus seiner Sicht gut aufgestellt. „Die Frage, ob und was sich in der Parteiführung ändern muss, stellt sich erst Anfang kommenden Jahres.“ Bis dahin werde man auch in Sachen Peter Kurth klarer sehen.



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