Erstellt 19.10.09, 18:39h
Die Caritas hat darauf reagiert und ihre Beratung bis zum Jahresende eingestellt. „Uns fehlt ein Betrag von rund 50 000 Euro, den wir aber nicht leisten können“, sagt Peter Krücker, Vorstand des Caritasverbandes Köln. „Dabei ist das so wichtig, denn die Bescheide der Arge sind oft seitenlang und die Nachberechnungen sind kaum nachvollziehbar.“ Jährlich nehmen 5500 Kölner die Beratung bei der Caritas in Anspruch.
Es gibt noch 23 weitere unabhängige ALG II-Beratungsstellen in Köln. „Wir sind schon jetzt ziemlich überlastet“, sagt Heidel Wenner, Geschäftsführerin des Kölner Arbeitslosenzentrums „Kalz“. Sie meint: „Es ist zu befürchten, dass der Andrang noch stärker wird, wenn die Caritas keine Beratungen mehr durchführt.“ (kadi)
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