Erstellt 03.08.09, 19:48h
5. Mai 2009: Im Golf von Aden kapern Piraten den Frachter "MS Victoria" mit elf rumänischen Besatzungsmitgliedern an Bord. Das Schiff einer niedersächsischen Reederei fährt unter der Flagge von Antigua und Barbuda. Mitte Juli teilt das Auswärtige Amt mit, das Schiff sei frei. Ob Lösegeld floss, ist nicht bekannt.
25. April 2009: Knapp 300 Kilometer südöstlich der Küstenstadt Mukalla (Jemen) entern Piraten den Getreidefrachter "Patriot". Das Schiff gehört einer Hamburger Reederei und fährt unter maltesischer Flagge. Zur Besatzung gehören keine Deutschen. Am 15. Mai kommt das Schiff frei. Genauere Angaben macht das Auswärtige Amt nicht.
29. März: Piraten greifen den deutschen Marine-Tanker "Spessart" an. Einheiten der EU-Marinemission "Atalanta", zu der auch die "Spessart" gehört, setzen die sieben Männer auf der Fregatte "Rheinland-Pfalz" fest. Am 8. April werden die Seeräuber den kenianischen Behörden übergeben.
29. Januar: Seeräuber kapern den Flüssiggastanker "Longchamp", obwohl das Schiff in einem international geschützten Konvoi fährt. Sie fordern ein Lösegeld von umgerechnet 4,7 Millionen Euro. Am 28. März gibt die Hamburger Reederei bekannt, die 13-köpfige Crew der "Longchamp" sei wieder frei. Nach Medienberichten floss Lösegeld in unbekannter Höhe.
28. November 2008: Die Deutsche Marine vereitelt einen vermuteten Piraten-Angriff auf ein deutsches Kreuzfahrtschiff im Golf von Aden. Die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" habe mit Warnschüssen zwei verdächtige Schnellboote vertrieben, bestätigt ein Sprecher. Laut Reiseveranstalter haben die 492 Gäste an Bord der "MS Astor" und die Besatzung von dem Zwischenfall nichts mitbekommen.
21. August: Seeräuber greifen vor der Küste Somalias einen deutschen Frachter, einen japanischen Tanker und ein iranisches Frachtschiff an. Mitte September gibt die Bremer Reederei das Ende der Entführung bekannt. Es soll Lösegeld im niedrigen siebenstelligen Bereich gezahlt worden sein.
23. Juni: Piraten entern das Segelboot eines deutschen Paares und verschleppen die beiden Urlauber in das Bergland der halbautonomen Region Puntland. Am 9. August bestätigt das Auswärtige Amt die Freilassung der beiden Deutschen.
28. Mai: Ein Schiff der Lübecker Reederei Hans Lehmann KG fällt den Seeräubern in die Hände. Der Massengutfrachter war auf dem Weg aus dem Golf von Aden in Richtung Suez. Anfang Juli werden die "Lehmann Timber" und ihre Besatzung gegen ein Lösegeld von umgerechnet 478 000 Euro freigelassen. (dpa)
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
Anzeige
Rösrather
Nur wenige Tage:
40 % Neujahrsrabatte

Frankfurter Rundschau
Luftfahrt: Boeings neuer Jumbo hebt abStrafe: Soldat foltert Tochter mit Waterboarding

EXPRESS
Gericht beschließt - Hartz-IV-Sätze verfassungswidrig!Nach Haralds Auszug - Schlimmer Pöbel-Skandal bei Big Brother

Spiegel Online
Netzwelt-Ticker: Musikindustrie scheitert mit Filesharing-KlageStadtarchiv-Einsturz: Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Bau-Pfuschs