Erstellt 10.08.09, 15:00h
Ausgelöst werden können Probleme durch Zusätze wie Konservierungsmittel, Säuerungsmittel oder Farb-und Aromastoffe. Sie finden sich zum Beispiel in aromatisierten Getränken, Fertiggerichten oder vorgebackenen Backwaren. Aber auch natürliche Bestandteile wie Salicylate - zum Beispiel in Äpfeln, Erdbeeren und Ananas - oder biogene Amine - etwa in Sauerkraut, Salami oder Thunfisch - sind mögliche Auslöser.
Anders als bei Allergien, die schon bei sehr geringen Mengen eines Allergens auftreten, tauchen die Beschwerden bei einer Pseudoallergie erst ab einer bestimmten verzehrten Menge auf, sagt Prof. Richard Raedsch vom BDI. "Daher sollte der Betroffene genau beobachten, nach welcher Art von Lebensmitteln es zu den Beschwerden kommt und diese Erkenntnisse einem Arzt mitteilen." Der verordne dann zuerst meist eine mehrwöchige pseudoallergenarme Diät. Später könne auch eine gezielte Provokation mit pseudoallergenreicher Kost unter ärztlicher Aufsicht sinnvoll sein. (dpa)
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