Erstellt 17.08.09, 22:27h
Ganz Italien wartet damit weiter auf den "magischen Sechser": Nach der letzten Ziehung am vergangenen Donnerstag hatten sich die Spieler, darunter auch viele aus Nachbarländern und Touristen, auch noch in ungewohnter Geduld üben müssen. Denn wegen eines Feiertags in Italien gab es vier Tage lang keine Ziehung.
Am 31. Januar ist der Pott zuletzt geknackt worden und seitdem bei drei wöchentlichen Ziehungen gewachsen und gewachsen. Trotz minimalster Gewinnchancen - 1 zu 623 Millionen - setzen die Lotto-Spieler von Mailand bis Palermo die Jagd fort. Vielerorts denken sie sich Spielsysteme aus und versuchen ihr Glück in Gruppen.
Etwa im norditalienischen Modena, wo sich bis zu 2000 Spieler an einem "Gemeinschafts-Lotto" beteiligen können und dabei über 80 000 Euro einsetzen. Sie wollen so ihre Gewinnchancen erhöhen, auch wenn sie im Fall des Falles die Riesensumme dann aufteilen müssen. Sollte ein Einzelner den Pott an sich bringen können, brächte ihm das die höchste bisher in Europa von einem Lottospieler ergatterte Summe ein. (dpa)
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