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Wahlpanne

FDP-Stimmen gingen an Pro Köln

Von Andreas Damm, 01.09.09, 15:59h, aktualisiert 01.09.09, 18:40h

Die Stadtverwaltung hat am Dienstag das Ergebnis der Kommunalwahl für den Hahnwald berichtigen müssen. Ausgerechnet in dem Nobel-Vorort sollte Pro Köln nahezu 27 Prozent der Briefwahlstimmen bekommen haben - ein Fehler, wie sich jetzt herausstellte.

Wahlpanne Köln Hahnwald
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Wahlpanne in Hahnwald: die FDP-Stimmen wurden versehentlich Pro Köln zugeschlagen. (Symbolbild: ddp)
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Wahlpanne in Hahnwald: die FDP-Stimmen wurden versehentlich Pro Köln zugeschlagen. (Symbolbild: ddp)
Köln - Wahlpanne in Köln: Die Stadtverwaltung hat am Dienstag das Ergebnis der Kommunalwahl für den Nobel-Vorort Hahnwald berichtigen müssen. Wie sich bei einer Kontrolle herausgesellt hat, war bei der Auswertung der Briefwahlstimmen ein Fehler passiert. Davon hatte vor allem die rechtsextreme „Bürgerbewegung Pro Köln“ profitiert. Das bestätigte Stadtdirektor Guido Kahlen dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Niemand hatte sich zunächst erklären können, wieso die Ultrarechten ausgerechnet in Hahnwald von nahezu 27 Prozent der Briefwähler unterstützt worden sein sollen. Die FDP dagegen, die in dem Stadtteil im Kölner Süden ihre Hochburg hat, schnitt ungewöhnlich schlecht ab. Bei der Überprüfung des Ergebnisses fiel der Fehler dann auf: Ein Wahlhelfer hatte beim Erfassen der Zahlen für das Computerprogramm die Spalten verwechselt. Dadurch wurden mehreren Parteien falsche Ergebnisse zugeordnet. Anstatt 26, 6 Prozent (91 Stimmen), wie im vorläufigen Endergebnis verkündet, hat Pro Köln im Briefwahlstimmbezirk Hahnwald tatsächlich 5 Prozent (17 Stimmen) erreicht. Die FDP erreichte tatsächlich 26,6 Prozent (91 Stimmen) - gegenüber zunächst notierten 6,1 Prozent (21 Stimmen). Für die SPD war in dem Protokoll fälschlicherweise keine einzige Stimme notiert; richtigerweise sind es 23. Für die CDU war das korrekte Ergebnis eingetragen worden (52,6 Prozent; 180 Stimmen)

Auf die Sitzverteilung im Rat habe die Änderung keinen Einfluss, sagte Kahlen. Die Auszählung der Stimmen für die Oberbürgermeisterwahl und die Bezirksvertretung sei in dem Briefwahlstimmbezirk ordnungsgemäß erfolgt.



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