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Studien

Immer mehr Datendiebstahl

Erstellt 25.09.09, 11:11h, aktualisiert 30.09.09, 11:49h

Der Datendiebstahl bei deutschen Unternehmen weitet sich aus: In den letzten zwölf Monaten war rund jedes zweite Unternehmen betroffen. Gemeldet werden die Vorgänge jedoch meist nicht, doch das dürfte sich bald ändern.

Datendiebstahl bei T-Mobile
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Der Datendiebstahl bei T-Mobile wurde bekannt - viele andere werden dagegen verschwiegen. (Archivbild: dpa)
Datendiebstahl bei T-Mobile
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Der Datendiebstahl bei T-Mobile wurde bekannt - viele andere werden dagegen verschwiegen. (Archivbild: dpa)
TRAVERSE CITY - Vertrauliche Personendaten werden von Unternehmen immer noch unzureichend geschützt. Kriminelle gelangen leicht an die entsprechenden Informationen. Zu diesem Ergebnis kommt das US-Marktforschungsunternehmen „The Ponemon Institute” in gleich zwei Studien.

Rund jedes zweite deutsche Unternehmen wurde in den vergangen zwölf Monaten Opfer von Datendiebstahl. Im Vorjahreszeitraum war dagegen nur jede dritte Firma betroffen. Die Öffentlichkeit erfährt davon gewöhnlich nichts, denn 81 Prozent der befragten Betriebe schweigen über solche Vorfälle. Seit dem 1. September 2009 besteht jedoch gemäß einer Neuerung im Bundesdatenschutzgesetz eine bundesweite Meldepflicht, die Zahl der gemeldeten Diebstähle dürfte deutlich anwachsen. Ein bedenklicher Faktor ist aber: Drei Viertel der deutschen Unternehmen stufen den Datenschutz als „wichtig” oder gar „sehr wichtig” ein, dennoch reichen ihre Sicherheitsstandards offenbar nicht aus. Befragt wurden insgesamt 490 deutsche Datenschutz-Verantwortliche.

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Noch düsterer sieht der Datenschutz bei Kreditkartenindustrie aus. Für die Branche gelten zwar seit dem Jahr 2005 spezielle Sicherheitsstandards, um die Kundeninformationen zu schützen. In einer Umfrage geben allerdings 71 Prozent der Firmen an, dass Datensicherheit nicht ihre oberste Priorität hat. In 79 Prozent der Betriebe hat aber bereits mindestens ein Datendiebstahl stattgefunden. Nahezu jeder Zweite schützt jedoch nur die direkten Kreditkateninformationen, Sozialversicherungsnummern oder Bankkontendetails werden vernachlässigt. Für die Studie wurden über 500 US-amerikanische und multinationale Unternehmen befragt. (sid)



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