Von Thorsten Moeck, 13.10.09, 18:43h, aktualisiert 14.10.09, 21:51h
Erst vor einem halben Jahr war der Jordanier mit seiner deutschen Frau und den drei Kindern in die Wohnsiedlung an der Alzeyer Straße in Bilderstöckchen gezogen. Doch die Ehe war alles andere als glücklich. Er soll seine Frau mehrfach geschlagen und drangsaliert haben. Im Juni kam deswegen die Polizei und leitete Ermittlungen wegen häuslicher Gewalt ein. Der Ehemann wurde für zehn Tage aus der Wohnung verbannt. In dieser Zeit erwirkte seine Frau bei Gericht eine einstweilige Verfügung gegen ihn. Anschließend musste Fadi S. mindestens 200 Meter Abstand zu seiner Frau halten. Im September soll er erstmals gegen diese Auflage verstoßen und Hannah S. angegriffen haben. Nachbarn erzählen, er habe sie mehrfach geschlagen. Doch Folgen hatte die unerlaubte Annäherung nicht. Der gewalttätige Ehemann blieb auf freiem Fuß.
Der zweite Verstoß kostete seine Frau am Dienstag ihr Leben. Im Innenhof soll er ihr aufgelauert und sie zur Rede gestellt haben. Dann sei er handgreiflich geworden, habe sie geschubst und schließlich ein Messer aus der Jackentasche gezogen. Wie von Sinnen habe er auf sie eingestochen. Dass viele Zeugen, darunter auch Kinder, zuschauten, war ihm offenbar egal. Anwohner beobachteten, wie er seiner Frau das Gesicht zerschnitt und das Messer immer wieder in ihren Oberkörper rammte. Er war anschließend zu Fuß geflohen. Seine Frau erlag ihren Verletzungen.
Am Mittwoch haben einige Menschen aus der Wohnsiedlung Kerzen und Blumen an jener Stelle niedergelegt, wo die dreifache Mutter tags zuvor ihr Leben verloren hat. Noch immer ist der Umriss ihres Körpers mit weißer Farbe markiert. Die drei Kinder leben laut Polizei derzeit bei den Großeltern im Nachbarhaus. Während ihr Vater auf der Flucht war, standen sie vorsichtshalber unter Polizeischutz. Am Mittag kam die Entwarnung, Fadi S. war in Brüssel verhaftet worden.
Wo bleibt der Aufschrei der Verbände?
16.10.2009 | 13.52 Uhr | coer de lion
Offenbar ist dies dem Zentralrat der Muslime keine Zeile wert. Liegt es daran, dass es sich bei dem Opfer um eine deutsche Kovertitin handelt und der…
Sie reden einen Stuss
16.10.2009 | 13.45 Uhr | adelaide747
Nennen Sie mir mal einen Moslem, der ohne mit dem Tode bedroht zu werden den Islam verlassen darf. Da ist die Diskussion schon Ende. Denn schon…
@holymoly2 - Haben sie schon mal
16.10.2009 | 08.20 Uhr | WoSchl
gehört, das es bei Muslimen wie Christen zig Interpretationen und Glaubensichtungen von Koran und Bibel gibt? Natürlich kann ein Muslim gläubig sein…
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