Erstellt 15.10.09, 21:15h, aktualisiert 15.10.09, 23:08h
Bei der Vorratsdatenspeicherung solle die Nutzung der Daten auf schwere Gefahrensituationen beschränkt werden, sagte Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU). Bei den Internetsperren verständigten sich die Verhandlungspartner darauf, dass das Bundeskriminalamt (BKA) zunächst versuchen soll, kinderpornografische Seiten zu löschen statt zu sperren. Nach einem Jahr sollen die Erfahrungen mit der Löschung ausgewertet werden.
Die Initiatorin der Petition gegen Internet-Sperren, Franziska Heine, sieht sich durch die Vereinbarung, die Sperrung kinderpornografischer Seiten auszusetzen, bestätigt. „Das ist grundsätzlich toll“, sagte sie dem "Kölner Stadt-Anzeiger". „Alle, die gegen die Sperren gekämpft haben, können stolz sein. Das ist ein Erfolg.“ Einige Fragen blieben allerdings noch offen - so unter anderem, wann die Sperren ausgesetzt würden, was aus den Verträgen mit den Providern werde und was mit der entstandenen Infrastruktur. Heine hatte die an den Bundestag gerichtete Petition initiiert. Diese hatte innerhalb weniger Wochen 134 000 Unterstützer gefunden.
Neue Regelung bei heimlichen Online-Durchsuchungen
Für heimliche Online-Durchsuchungen von Computern muss künftig die Generalbundesanwaltschaft einen Antrag stellen. Ursprünglich konnte das BKA den Antrag selbst beim Amtsgericht Wiesbaden einreichen, das dann entscheiden sollte. Nun liegt die Entscheidung bei einem Richter des Bundesgerichtshofes. Zudem werden Online-Durchsuchungen nicht auf weitere Sicherheitsbehörden wie den Verfassungsschutz ausgeweitet.
Zudem verständigten sich die Unterhändler darauf, dass die Höchst-Jugendstrafe bei Mord von 10 auf 15 Jahre erhöht wird. Auch soll es künftig einen sogenannten Warnschussarrest geben. Er kann neben einer zur Bewährung ausgesetzten Jugendstrafe angeordnet werden und bis zu vier Wochen betragen. (dpa, ksta)
Umfaller 2.0
15.10.2009 | 22.29 Uhr | Tichon
Soso, es ist also ein großartiger Verhandlungserfolg der FDP, daß die bei der Vorratsdatenspeicherung angefallenen Daten auf "auf schwere…
Nil novi
15.10.2009 | 22.11 Uhr | Art Vandelay
Der "neue" Umgang mit Internetsperren bedarf keiner Gesetzesänderung, da schon das Zugangserschwerungsgesetz voraussetzt, daß Inhalte nicht in…
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
Vermisste Schülerin bei Bekannten entdeckt
Schwaches Bayer verliert beim BVB

Frankfurter Rundschau
Bremen-Hoffenheim 1:1 - Babbels Traumeinstand verdorbenBerlin-Stuttgart 0:5 - Skibbes K.O. in 16 Minuten

EXPRESS
Rakete kann spielen - Reus plant nächsten Streich gegen SchalkePolitiker mächtig jeck - Huch, wer ist denn dieser Punk?

Spiegel Online
DDR-Liebesdrama "Barbara": Zärtlich in der ZoneAugenblick: Überflieger