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So funktioniert SchülerVZ

Von Ricarda v. Kleist- Retzow & Julia Weiden, 19.10.09, 14:32h, aktualisiert 20.10.09, 08:58h

SchülerVZ ist das größte deutsche Netzwerk für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren bis hin zum Abitur. Nun hat ein Datenklau im Verzeichnis für Wirbel gesorgt. Doch was passiert hier eigentlich? Zwei Schülerinnen erklären, was SchülerVZ ausmacht und welche Daten man preisgeben kann.

SchülerVZ
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SchülerVZ ist ein bekanntes und in Deutschland weit verbreitetes Netzwerk für Jugendliche. Doch viele der Nutzer wissen nicht, dass es gefährlich sein kann, zu viele seiner persönlichen Daten anzugeben.
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SchülerVZ ist ein bekanntes und in Deutschland weit verbreitetes Netzwerk für Jugendliche. Doch viele der Nutzer wissen nicht, dass es gefährlich sein kann, zu viele seiner persönlichen Daten anzugeben.
Vier Millionen Schülerinnen und Schüler nutzen das Forum, um mit ihren Freunden und Mitschülern zu kommunizieren, aber auch um neue Bekanntschaften zu machen. Das ist der ursprüngliche Gedanke derer, die SchülerVZ im Jahre 2007 gründeten. Mittlerweile wird SchülerVZ immer größer und damit auch unübersichtlicher. Immer mehr Schüler, die jünger sind, als die Altersgrenze in SchülerVZ es vorgibt, melden sich in dem Internetportal an. Dabei wissen sie nicht genau welche Gefahr sich hinter dem Preisgeben persönlicher Daten verbirgt. KSTA.de listet auf, welche Möglichkeiten es für Nutzer gibt, um sich vor Datenklau oder Ähnlichem zu schützen.

1. Was ist SchülerVZ? SchülerVZ wurde am 28. Februar 2007 gegründet und gehört zu den populärsten kostenfreien Chatportalen Deutschlands. Es wird von 60% der sieben Millionen deutschsprachigen Schülern der Altersklasse von zwölf Jahren bis hin zum Abitur genutzt. SchülerVZ bietet die Möglichkeiten mit Freunden und Bekannten zu chatten, aber auch ein eigenes Profil mit Bild und persönlichen Daten zu erstellen. Welche dieser Daten veröffentlicht werden und wer darauf zugreifen kann, ist jedem Nutzer selbst überlassen.

2. Wie werde ich Mitglied? Die Grundvoraussetzung ist eine Einladung, die an die eigene E-Mailadresse geschickt wird und damit der Schlüssel zum potenziellen SchülerVZ- Nutzer ist. Damit soll bezweckt werden, dass kein Erwachsener ohne Hindernisse in den Chatroom gelangen kann. Die Einladung bekommt man, indem man sich an Freunde oder Bekannte wendet, die schon im Verzeichnis angemeldet sind. Die Einladung enthält einen Code, den man zum Registrieren im Portal braucht.

3. Wer nutzt SchülerVZ? Wer sich im Verzeichnis anmelden will, muss nach AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen) mindestens zwölf Jahre alt sein. Nach dem Abitur soll man gemäß den Regeln des SchülerVZ, zu StudiVZ oder MeinVZ wechseln. Nur wer garantiert, dass man sich daran hält? Schüler unter zwölf sind im Portal auf einmal 15 und in der 9. Klasse oder stehen kurz vor ihrem Abitur. So kann es kommen, dass man im Glauben an einen Gleichaltrigen geraten zu sein, eigentlich mit einem Neunjährigen chattet. Ebenso auch in der Oberstufe. Fast jeder Abiturient ist sowohl in SchülerVZ als auch in StudiVZ angemeldet. Lässt man seine "Beziehungen" spielen, bekommt man bestimmt eine Einladung um in das gewünschte Portal zu gelangen.

4. Welche Daten muss man beim Anmelden angeben? Neben Name, Schule und E-Mail wird nach Geschlecht, Geburtsdatum sowie Jahrgangstufe gefragt. Individuell kann man sich sein Profil mit Vorlieben und Kontaktdaten selbst gestalten.

5. Wer kann auf mein Profil zugreifen? Ob neben Freunden auch Fremde die persönlichen Angaben auf dem eigenen Profil aufrufen können, hängt vom Nutzer selbst ab. In der Unterkategorie "Meine Privatsphäre" kann man einstellen, wer seine Seite zu sehen bekommt und welche der eigenen Daten angezeigt werden. Trotz jeder Vorsichtsmaßnahmen sollte man sparsam mit Details aus Privatleben und Kontaktdaten umgehen.



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