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Denkmäler

Virtueller Geschichts-Spaziergang

Von Heribert Rösgen, 23.10.09, 18:53h

Der Kölner Denkmalkatalog ist im Internet abrufbar. Das Online-Portal ist ein kostenloses Angebot und präsentiert 20.000 Fotos aus dem Archiv des Stadtkonservators. Ende 2010 sollen es sogar 100.000 Bilder sein.

Kölner Dom
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Das Online-Portal Bilderbuch-Koeln.de ist ein kostenloses Angebot. (Bild: dpa)
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Das Online-Portal Bilderbuch-Koeln.de ist ein kostenloses Angebot. (Bild: dpa)
Köln - Für jedermann kostenlos über das Internet einsehbar ist der Kölner Denkmalkatalog. 20.000 Fotos aus dem Archiv des Stadtkonservators sind bereits online abrufbar. Bis die Sammlung komplett ist - voraussichtlich Ende 2010 - sollen es 100.000 digitale Bilder sein, auf denen die rund 9000 Baudenkmäler der Stadt betrachtet werden können. Mitten in einem solchen Denkmal - im Empfangsbereich des früheren Flughafens Butzweilerhof - stellten Kulturdezernent Professor Georg Quander, Stadtkonservatorin Renate Kaymer und Frank Warda, Mitinhaber der Online-Firma Abracus, den digitalen Denkmalkatalog vor.

Das Online-Portal Bilderbuch-Koeln.de ist ein kostenloses Angebot. „Der Stadt sind dadurch keine Kosten entstanden“, betonte Quander. Zum Gratis-Katalog erhält die Stadt nach und nach eine komplette Datenbank ihres historischen Bilderbestandes, der in Form von Negativen, Abzügen oder Glasplatten vorliegt. „Die Bildrechte der Fotografen bleiben jedoch unangetastet“, fügte Renate Kaymer hinzu.

Im Online-Katalog können die Ansichten alter Gebäude und Bauwerke wie Kirchen und Brücken zwar betrachtet werden, doch sämtliche Aufnahmen wurden mit einem so genannten „Wasserzeichen“ versehen, also einem durchscheinenden Schriftzug, der es erheblich erschwert, ein Bild ohne Einverständnis des Urhebers weiterzuverarbeiten. „Die Bilder des Konservators sind eigentlich generell unverkäuflich“, stellte Kaymer klar. Anfragen würden grundsätzlich auf ihrem Schreibtisch landen.

Das große Interesse vieler Menschen an Denkmälern belegt die Zahl der Bild-Aufrufe, die bald die Millionengrenze erreicht. Außerdem gehen über eine eingebaute Kommentarfunktion fast täglich Hinweise ein, mit denen die Angaben zu den gezeigten Bildern immer weiter präzisiert werden können. „Meist geht es um die Datierung, die wir manchmal zunächst nur schätzen können, wenn uns dazu keine weiteren Informationen auf den Originalen vorliegen“, erläutert Frank Warda.



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