Erstellt 27.10.09, 23:24h
Bayer halte an dem Ziel fest, in diesem Jahr 32 Milliarden Euro Umsatz zu erwirtschaften und den Rückgang des Ebitda vor Sondereinflüssen auf fünf Prozent zu begrenzen. Über den Zeitraum Januar bis Ende September 2009 lagen die Kernzahlen weiterhin deutlich im Minus: Der Umsatz schrumpfte um 6,8 Prozent auf 23,3 Milliarden und und das Ebitda um elf Prozent auf knapp fünf Milliarden Euro. Beim Nettoergebnis gab es sogar einen Rückgang von 25 Prozent auf 1,2 Milliarden. Während sich der Bereich Gesundheit erneut als der Gewinnbringer des Bayer-Konzerns erwies, kam die Sparte Pflanzenschutz im dritten Quartal unter die Räder: Negative Währungseffekte, rückläufige Preise und ungünstige Witterungsbedingungen ließen das Ebitda vor Sondereinflüssen um 48 Prozent förmlich einbrechen. Wenning erwartet aber, dass sich die Geschäfte bereits 2010 normalisieren werden.
Der Bayer-Chef wird - wie vereinbart - in einem Jahr von Marijn E. Dekkers abgelöst, der vom US-Laborgeräte-Hersteller Thermo Fisher kommt. Dort verdient der Niederländer doppelt so viel Wenning jetzt. Dekkers werde sich in die Gehaltsstruktur bei Bayer einfügen, kündigte Wenning auf Befragen an. Am Hungertuch nagen müsse Dekkers dann gewiss nicht: Er selbst habe ja auch nicht den Eindruck, dass „ich mich besonders einschränken muss“, so Wenning. (tk, dpa)
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