Von Reiner Züll, 28.10.09, 19:17h, aktualisiert 29.10.09, 17:30h
Kurz vor 17 Uhr hatte sich der Unfall ereignet, bei dem auch der kleine Hund des 72-Jährigen ums Leben kam. Die Bahnstrecke Köln-Trier musste für rund drei Stunden zwischen den Bahnhöfen Mechernich und Kall gesperrt werden. Die Bahn richtete mit Bussen einen Pendelverkehr ein.
„Als der Zug eine Notbremsung einleitete, wusste ich direkt, das etwas Schlimmes passiert ist“, berichtete ein Polizeibeamter aus Kall, der in dem Unglückszug gesessen hatte. Der Beamte schlug auch nach dem Unfall sofort Alarm bei den Rettungskräften. Doch die konnten dem Mann, der vom Zug zur Seite geschleudert worden war, nicht mehr helfen. Er war offensichtlich sofort tot gewesen.
Die Poststraße wurde umgehend gesperrt und die Unglücksstelle weiträumig abgeriegelt. Mit Hilfe der Feuerwehr konnten die Fahrgäste über Leitern den Zug verlassen, der erst nach etwa 300 Meter zum Stillstand gekommen war.
Zunächst war die Identität des Toten unbekannt. Später meldeten sich Angehörige. Anhand eines Schlüsselbundes konnte die Identität des Toten schon bald geklärt werden. Mehrere Rettungsassistenten und ein Notarzt kümmerten sich anschließend um die Angehörigen des 72-Jährigen. Auch der 40-jährige Lokführer aus Gerolstein musste vom Notarzt behandelt werden. Er hatte einen schweren Schock erlitten.
Trotz geschlossener Halbschranken die Gleise überquert
Es ist nicht auszuschließen, dass der 72-Jährige einen in Richtung Mechernich fahrenden Zug passieren ließ und dann trotz geschlossener Halbschranken den Übergang benutzen wollte. Vermutlich hat er den kurze Zeit später in Richtung Kall fahrenden Zug übersehen oder überhört. Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.
Tödliche Dummheit
29.10.2009 | 08.37 Uhr | Pixelschubser
Und wieder stellt man sich die Frage, warum wohl Schranken, Ampeln und sonstige Halt gebietende Warnsignale erfunden wurden, wenn sie dann doch von…
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