Erstellt 04.11.09, 21:38h
Im Land brodelt es - trotz Massenverhaftungen, Schauprozessen, Hasspredigten und härtesten Strafandrohungen. Die Oppositionsführer festzunehmen, wagt das Regime auch fünf Monate nach den umstrittenen Präsidentschaftswahlen nicht. Die peinlichen Schauprozesse gegen rund 140 Vordenker der Reformer will der neue Justizchef offenbar hinter den Kulissen zu Ende bringen - mit einer willkürlichen Mischung aus Härte und Gnade.
Die Leitfiguren der Opposition, Mir Hossein Mussawi und Mehdi Karroubi, bleiben eisern bei ihrer Linie: langer Atem und keine Gewalt. Denn der umstrittene Präsident Ahmadinedschad steht nach wie vor auf schwankendem Grund. Sein Versuch, sich mit einem „Urankompromiss“ in den Atomgesprächen Prestige im Ausland und damit neue Legitimität im Inland zu verschaffen, steht vor dem Scheitern. Die politische Elite des Landes ist zersplittert und zerstritten. Auch in den Reihen des konservativen Regimes sind viele Rechnungen offen. So bietet der Iran der Welt das vertraute Bild: Nach vorne große Worte und nach hinten viele kleine Türchen.
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige

Frankfurter Rundschau
Regierungschef Papademos - "Griechenland steht am Ground Zero"Fußball - Hertha Berlin feuert Trainer Skibbe

EXPRESS
20 Jahre nicht bewegt - Der Rätsel-Käfer von der KöHoffen auf Sieg gegen HSV - Kumm FC, loss mer fiere!

Spiegel Online
S.P.O.N. - Helden der Gegenwart: Herr Wulff, greifen Sie zum Hörer!Fotostrecke: Königin der Soul-Diven