Von Kathrin Gemein, 09.11.09, 17:04h, aktualisiert 10.11.09, 19:20h
Dass Ostasien am Aachener Weiher ein Zuhause hat, ist kein Geheimnis. Zwischen dem Japanischen Kulturinstitut und dem Museum für Ostasiatische Kunst bieten zehn Männer in schwarzer Kampfkleidung eine synchrone Schwertkampf-Choreografie dar. Und in den Räumen des Museums erzählt Kuratorin Petra Rösch, wie der Buddhismus im Laufe der Zeit gewandert ist. Die japanische Tänzerin Yoshie Shibahara ist während der ganzen Führung dabei und erklärt gerne die Tragweise ihres Kimonos.
„Ich habe mich immer darüber aufgeregt, dass die interkulturelle Gesellschaft nur von der Politik bestimmt wird“, erzählt Initiator Bönig. Stattdessen solle man doch einfach mal „über seinen Tellerrand schauen“. Existieren doch in der eigenen Nachbarschaft unterschiedlichste Subkulturen - man muss sich eben nur auch trauen, sie anzusprechen. „Deshalb verstehen wir unsere Touren als Eisbrecherführungen.“
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