Von Kathy Stolzenbach, 09.11.09, 19:43h, aktualisiert 10.11.09, 19:25h
Margaret Gamia Fohtung aus Kamerun, Besitzerin eines Schönheits- und Friseursalons, erzählt Geschichten aus ihrer Heimat, wo in jedem Dorf noch ein König regiert. In ihrem Dorf gibt es sogar eine deutsche Königin: Der Sohn des früheren Königs hat in Deutschland studiert. Als sein Vater starb, wurde er automatisch Nachfolger, seine Frau Königin. Neben der deutschen Frau hat er elf weitere Frauen. „Ein König muss viele Frauen haben, das ist ein Zeichen seiner Macht“, sagt sie.
Im „Zeebra Tropicana“ staunen die Kulturwanderer über die Haarkunst, die Bahba aus Ghana im ältesten Afroshop Kölns seit 20 Jahren fertigt. „Deutsche Friseure wissen nicht, wie sie mit unseren Haaren umgehen müssen. Deshalb sind wir Afrikaner froh, dass wir Bahba haben“, sagt Rachel Holota. Und im „Jerry Elliott Boxing Gym“, erzählt der Inhaber des Boxstudios von seiner abenteuerlichen Reise von Nigeria nach Köln. Damals war er 15, ist vor dem Vater davongelaufen - mit dem Pass seines älteren Bruders. Unter dem Motto „Kinder weg von der Straße zum Sport“ bietet Elliott heute kostenloses Boxtraining für Kinder an.
Die Kulturwanderungen zu den verschiedenen Migrantenmilieus in Köln werden von der Initiative „Kölner Kulturklüngel“ angeboten. Termine können unter www.kulturkluengel.de in Erfahrung gebracht werden.| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
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