Von Christiane Mitatselis, 13.11.09, 22:34h
Dabei hatte es am Anfang nicht gut ausgesehen. In den ersten Minuten spielten die Eisbären die Kölner in deren Drittel jedenfalls schwindelig, Tyson Mulock schloss schon nach 130 Sekunden zum 1:0 für die Eisbären ab. Doch in den restlichen Minuten des ersten Drittels leisteten sich die Berliner viele Fehler und Unaufmerksamkeiten, durch die die Haie ins Spiel kamen. Zunächst konnte Bryan Adams nach einem Weitschuss Mirko Lüdemanns den Abpraller ungehindert zum 1:1 verwandeln (11. Minute). Drei Minuten später verlor Andy Roach an der blauen Linie einen Zweikampf gegen Kölns Kevin Hecquefeuille, der Franzose bediente Dusan Frosch - und der überwand den machtlosen Eisbären-Goalie Rob Zepp.
Die Haie starteten aggressiv und mit viel Zug zum Berliner Tor in den zweiten Abschnitt und kamen zu etlichen Chancen. Die Haie kämpften, doch die Tore schossen die Berliner. Und sie brauchten dazu nur wenige Möglichkeiten: So schaffte Derrick Walser in der 30. Minuten, frei neben dem Kölner Tor postiert, mit einer schönen Direktannahme den 2:2-Ausgleich. Kurz darauf zog Richie Regehr von der blauen Linie ab zum 3:2 für Berlin ab. Die Dinge schienen nur den erwarteten Verlauf zu nehmen. Aber wieder kämpften sich die Haie bravourös zurück: Zu Beginn des Schlussdrittels umkurvte Adams das Berliner Tor und traf zum 3:3. Die Haie kämpften mit immer mehr Herz gegen die spielerisch besseren, aber zunehmend nonchalanten Gäste. So war es nur gerecht, dass Julien für die Haie im Powerplay, Busch saß auf der Strafbank, zum 4:3 traf. Ciernik markierte mit einem Schuss ins leere Tor den 5:3-Endstand. Der Jubel in der gut gefüllten Lanxess-Arena errreichte nun hohe Dezibel-Stärken.
Kölner Haie: Weibel - Julien, Mo. Müller - Lüdemann, Renz - Trygg, Ankert - Melischko, Ohmann - Ciernik, Jaspers, Ma. Müller - Bartek, Adams, Rudslätt - Frosch, Hecquefeuille Flaake - Hauner, Brandl, Fauser. - Zuschauer: 14 098. - Schiedsrichter: Looker (USA), Brill. - Strafminuten: Köln 10 / Berlin 10. - Tore: 1:0 Tyson Mulock (2:10), 1:1 Adams (10:30), 2:2 Walser (28:30), 2:3 Regehr (30:34), 3:3 Adams (41:10), 4:3 Julien (56:05), 5:3 Ciernik (59:30)
Bravo!
14.11.2009 | 13.21 Uhr | guennei
Das ist der Weg, um wieder an frühere sportliche Erfolge anzuknüpfen. Wenn die Spieler Freude am Spiel zeigen, macht es auch den Zuschauern wieder…
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