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Eumuco-Gelände

WfL und FDP sehen Zug abgefahren

Erstellt 24.11.09, 17:43h

Für weitere industrielle Nutzungen auf dem ehemaligen Eumuco-Gelände sei es zu spät, meinen FDP und Wirtschaftsförderung. Trotz Akquisemaßnahmen gebe es keinen Kaufinteressenten für die große Halle.

Ehemaliges Eumuco-Gelände
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Die drei Geschäftsmänner Valentin Wienert, Uwe Teuwen und Liuzhao Cai in der Halle auf dem ehemaligen Eumuco-Gelände (Archivbild: Ralf Krieger)
Ehemaliges Eumuco-Gelände
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Die drei Geschäftsmänner Valentin Wienert, Uwe Teuwen und Liuzhao Cai in der Halle auf dem ehemaligen Eumuco-Gelände (Archivbild: Ralf Krieger)
Leverkusen - Sowohl die FDP als auch die städtische Wirtschaftsförderung Leverkusen (WfL) sehen für weitere industrielle Nutzungen auf dem ehemaligen Eumuco-Gelände schwarz. Die WfL teilt in einer Presseerklärung mit, dass es „trotz zahlreicher Akquisemaßnahmen“ keinen Kaufinteressenten für die große Halle gegeben habe und das Grundstück deshalb dem benachbarten Baumarkt angeboten worden sei. Damit blieben aber immer noch zwei Drittel der Fläche von Betrieben der favorisierten Zielgruppe Produktion und Industrie belegt.

Erst vor wenigen Monaten sei das Interesse der SK Maschinen GmbH bekannt geworden, die jedoch zu keinem Zeitpunkt an den Grundstückseigentümer herangetreten sei. Dagegen habe der Baumarkt bereits einen Kaufvertrag mit dem Insolvenzverwalter abgeschlossen. Die WfL habe den vollständigen Erhalt des Industriestandorts an der Josefstraße zwar nicht vollständig erreichen, aber immerhin das Entstehen einer Industriebrache verhindern können, heißt es in dem Schreiben.

Ganz ähnlich äußert sich die FDP, deren Fraktionsvorsitzende Monika Ballin-Meyer-Ahrens Verständnis dafür äußert, dass der Insolvenzverwalter die Vermarktung nicht auf die lange Bank schieben wollte und froh über das Angebots des Baumarkts gewesen sei. Verträge seien einzuhalten, und deshalb sei aus rechtlicher Sicht - leider - zu sagen, dass es für eine Rückabwicklung zu spät sei und weder die Stadt noch die WfL etwas ändern könnten. Die einzige Chance bestehe in einer privatrechtlichen Einigung zwischen Bauhaus und SK Maschinen. „Die FDP wäre froh, wenn so etwas gelänge“, so Ballin-Meyer-Ahrens. (hz)



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