Von Thomas Kröter, 04.11.09, 08:11h, aktualisiert 04.11.09, 21:55h
Am Freitag ist Westerwelle aus den USA zurück. Am Montag tagt das FDP-Präsidium. Das Wochenende könnte der Vorsitzende zu Personalgesprächen nutzen. Seine erste Wahl hat ihm Philipp Rößler geklaut, der den jungen, aber in der Gesundheitspolitik erfahrenen Daniel Bahr als Staatssekretär brauchte. Von den bislang genannten weiteren Kandidaten sind zwei wohl aus dem Rennen, heißt es in FDP-Kreisen: Finanzpolitiker Volker Wissing und Johannes Vogel, Chef der Jungen Liberalen. Bleiben: Der Niedersachse Patrick Döhring, Verkehrspolitiker im Bundestag, und Christian Lindner, bislang „General“ der FDP in Nordrhein-Westfalen.
Dass der größte Landesverband der Partei mit drei Staatssekretären und und vier Vertretern in der Fraktionsspitze nach der Wahl gut weggekommen ist, könnte gegen ihn sprechen. Weniger, dass 2010 in NRW gewählt wird. Außer dem Parteichef noch der Generalsekretär als „Tagesschau“-Gesicht - das findet man in Düsseldorf keine schlechte Verstärkung. Bis zu Westerwelles Entscheidung muss die FDP mit dem Trost von Manfred Güllner auskommen, dessen Forsa-Institut, das Bröckeln erfragt hat. „Ein wenig Entzauberung des Mythos FDP ist ganz normal“, sagte der Meinungsforscher dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Das macht nichts, wenn sie schnell etwas für den Mittelstand tut - weniger bei den Steuern als bei der Bürokratie.“
Abwärts
04.11.2009 | 19.16 Uhr | Hurgel
Ich bin mir ziemlich sicher, daß a) diese Koalition die nächsten vier Jahre nicht überstehen und b) die FDP im nächsten Bundestag nicht mehr…
gierige Wähler
04.11.2009 | 14.06 Uhr | mochilla
Jetzt gibts wohl doch nicht mehr Netto vom Brutto und die neoliberalen Gierhälse strafen die FDP ab. Sie können nun doch nicht zusätzliche Mittel auf…
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