China verhandelt mit mehreren afrikanischen Ländern über eine engere wirtschaftliche Zusammenarbeit. China engagiert sich seit Jahren in Afrika; der Kontinent ist ein wichtiger Rohstofflieferant und Absatzmarkt für die Volsrepublik.
Der chinesische Premierminister Wen Jiabao (Bild: AFP)
Der chinesische Premierminister Wen Jiabao (Bild: AFP)
KAIRO - Über eine engere wirtschaftliche
Zusammenarbeit beraten ab Sonntag China und mehrere afrikanischen
Staaten in Ägypten. Der chinesische Regierungschef Wen Jiabao wird
das zweitägige China-Afrika-Forum (FOCAC) in dem ägyptischen
Badeort Scharm el Scheich gemeinsam mit Ägyptens Präsidenten Husni
Mubarak eröffnen. An dem vierten Treffen dieser Art nehmen etwa 50
Staaten teil. China ist ungeachtet der dortigen Menschenrechtslage
seit Jahren stark in Afrika engagiert. Der Kontinent ist für die
Volksrepublik ein wichtiger Rohstofflieferant und Absatzmarkt. Das
beiderseitige Handelsvolumen stieg bis 2008 im Vorjahresvergleich
um fast die Hälfte auf umgerechnet mehr als 67 Milliarden Euro.