Erstellt 09.11.09, 16:08h, aktualisiert 09.11.09, 16:16h
Der Gouverneur der Provinz Kundus, Mohammed Omar, gab die Zahl der getöteten Taliban bei den Kämpfen im Distrikt Chahar Darreh und Umgebung mit 133 an. Nach Angaben des Nato-Sprechers waren darunter auch acht Kommandeure der Extremisten. Ein Taliban-Sprecher bezeichnete diese Zahlen als Propaganda und sagte, nur fünf Kämpfer aus den Reihen der Islamisten seien gestorben. Von Toten unter der Zivilbevölkerung ist nach Nato-Angaben nichts bekannt. Auch eigene Soldaten seien bei der Offensive nicht gestorben.
Ein Sprecher des Bundesverteidigungsministeriums erklärte, Kräfte der Isaf und damit der Bundeswehr seien nicht an dem Vorgehen beteiligt gewesen. Dies sei auch nicht vorgesehen gewesen. Die Isaf sei aber im Vorfeld über den Einsatz informiert worden.
"Spiegel online" hatte Gouverneur Omar mit den Worten zitiert, beim "ersten richtigen Schlag gegen die Taliban" in der Region seien rund um die Uhr unzählige Bomben abgeworfen worden. Der Einsatz sei nur möglich gewesen, "weil uns die USA endlich beim Kampf gegen die Taliban geholfen haben". Angeführt wurde der Einsatz laut "Spiegel online" von US-Eliteeinheiten, die im Rahmen des Anti-Terror-Einsatzes "Operation Enduring Freedom" agieren.
Kundus hat sich in den vergangenen Monaten zum mit Abstand gefährlichsten Einsatzort der Bundeswehr entwickelt. Ihr war es dort zuletzt nicht gelungen zu verhindern, dass die Taliban immer mehr Dörfer in der Region unter ihre Kontrolle brachten. Im Distrikt Chahar Darreh forderte die Bundeswehr auch den umstrittenen Luftangriff gegen zwei von den Taliban entführte Tanklastwagen an, bei dem Anfang September einer afghanischen Untersuchung zufolge neben 69 Extremisten auch 30 Zivilisten ums Leben kamen. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hatte am Freitag erklärt, auch er gehe davon aus, dass bei dem Angriff Zivilisten getötet worden seien. (rtr)
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
22. April 2012,
E-Werk Köln
Podolski bitter enttäuscht vom FC
Popstar Whitney Houston ist tot
Sexsüchtige ruinieren ihr Leben
![]() |
Mahjongg Fortuna » 2337 Spieler |
![]() |
Zuma » 1507 Spieler |
![]() |
Bookworm » 1263 Spieler |
![]() |
Bubble Shooter » 1034 Spieler |
![]() |
Bejeweled 2 » 956 Spieler |