Erstellt 19.11.09, 13:11h, aktualisiert 19.11.09, 13:12h
Trishna und Krishna aus Bangladesch waren am Kopf zusammengewachsen. Ärzte mussten in mehr als 25 Stunden die Schädeldecke öffnen und die Gehirne der beiden trennen. Sie hatten die Chance, dass beide die Operation weitgehend unbeschadet überstehen, zunächst auf nur 25 Prozent geschätzt. Doch zeigten die ersten Aufnahmen keine Gehirnschädigung, teilte das Krankenhaus mit.
Die beiden müssten ihren Gleichgewichtssinn finden und neu laufen lernen, sagte die Psychologin Dianne Kenny. Das dürfte kein Problem sein, meinte sie, warnte aber vor den psychischen Herausforderungen für die Mädchen. "Wir können uns die wahnsinnigen emotionalen Anpassungsschwierigkeiten für die beiden gar nicht vorstellen", meinte sie.
Die Mutter hatte die beiden kurz nach der Geburt in einem Waisenhaus abgegeben. Eine Hilfsorganisation brachte sie vor zwei Jahren nach Australien. Seitdem bereiteten die Ärzte die Operation vor. Computermodelle halfen den Spezialisten, berichtete der plastische Chirurg Andrew Greensmith. "Wir konnten die Operation praktisch vorher simulieren, und Wirginia damit eine Vorstellung davon geben, wo die Blutgefäße verliefen", berichtete er. "Ohne das hätten wir das nicht geschafft." (dpa)
| JETZT BESTELLEN! 4 Wochen Kölner Stadt-Anzeiger zum Vorzugspreis. Sie sparen mehr als 35%. |
|
Anzeige
![]() |
Mahjongg Fortuna » 2337 Spieler |
![]() |
Zuma » 1507 Spieler |
![]() |
Bookworm » 1263 Spieler |
![]() |
Bubble Shooter » 1034 Spieler |
![]() |
Bejeweled 2 » 956 Spieler |