Von Frank Nägele, 19.11.09, 14:51h, aktualisiert 19.11.09, 22:29h
Die Chefetage des FC Bayern hat nach den enttäuschenden Ergebnissen in Liga und Champions League alle Zurückhaltung fahren lassen und macht dem eigenen Trainer unmissverständlich klar, dass die Zeit der Experimente und Alleingänge abgelaufen ist. Manager Uli Hoeneß kritisierte in „Bild“ offen Louis van Gaals autokratischen Führungsstil: „So ein großes Unternehmen, wie es der FC Bayern geworden ist, lässt sich nicht mehr allein von einer Person führen. Louis van Gaal ist der Meinung, dass er alles selbst regeln muss, aber alles schafft ein einzelner nicht. So eine geballte Kompetenz hatte Louis van Gaal bislang in keinem seiner Klubs. Vielleicht tut er sich damit im Moment noch ein bisserl schwer." Auch in der Systemfrage wurde Hoeneß deutlich: „Wir haben mit van Gaal vor dem Arjen-Robben-Transfer klar besprochen, dass man mit diesen Spielern auch 4-4-2 spielen kann. Wir wollen 4-4-2 spielen.“ Der Holländer dagegen ist ein bekennender Verfechter des 4-3-3-Systems.
Die Leverkusener kennen solche Sorgen nicht. Aber der letzte Sieg beim FC Bayern München liegt bereits mehr als 20 Jahre zurück. Die Klubspitze will endlich den großen Sieg in dem, was Radsport-Fan Wolfgang Holzhäuser als „Königsetappe“ bezeichnet. Jupp Heynckes widerspricht dem Geschäftsführer da ein wenig: „Es ist ein wichtiges Spiel, aber es geht auch nur um drei Punkte.“
wünsche allen eine besinnliche Adventszeit
20.11.2009 | 21.19 Uhr | Perikles0815
Viel Spaß beim letzten Spitzen-Spiel des Jahres. Wir schauen morgen mit 8000 Leuten bei Pit in der Bude.
Fast 4000 Fans sind übermorgen aus Lev dabei!
20.11.2009 | 17.38 Uhr | Pit Schnass
Auch wenn das die Presse sonst nie mitbekommt, das ist nichts besonderes. Kommt öfters mal vor, Lev war auch mit 4500 auf Schalke und 3500 beim…
Lieber Herr Hoeneß,
20.11.2009 | 17.30 Uhr | limones
Sie sollten es sich in den letzten Wochen Ihrer Amtszeit als Manager nicht unnötig schwer machen und sich ganz leise zurück ziehen und Ihre…
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