Erstellt 03.12.09, 18:06h, aktualisiert 04.12.09, 08:37h
"Die Zahlen sehen jedenfalls besser aus als man sie noch im Herbst 2008 geschätzt hat", betonte der Minister. Er deutete an, dass diese Entwicklung auch im kommenden Jahr anhalten werde. "Wir werden bald sehen, wie viele Kassen tatsächlich einen Zusatzbeitrag erheben müssen." Der Schätzerkreis des Bundesversicherungsamtes werde nächste Woche tagen und seine Prognose aktualisieren. Im Vergleich zur Schätzung davor hat sich die Konjunktur weiter verbessert. Die Lage am Arbeitsmarkt sei nicht mehr so düster und die Sachverständigen erwarteten eine kräftige Erholung.
Bislang sagen die Prognosen für kommendes Jahr ein Defizit von 7,5 Milliarden Euro für den Gesundheitsfonds voraus. Die Geldsammelstelle wird so bestückt, dass sie in diesem Jahr 100 Prozent und im nächsten Jahr mindestens 95 Prozent der errechneten Ausgaben abdeckt. Brechen wie durch die aktuelle Krise Einnahmen weg, muss der Staat einspringen. Das Ausgabenrisiko wiederum liegt bei den Kassen. (rtr)
Ergänzung: Aus Minus wird Plus
04.12.2009 | 10.29 Uhr | Müller-Koppelberg
Ich habe noch folgende Korrektur nachzuliefern:
Die zitierte Meldung stammt vom 6.10.2009/Focus: "Den Kassen fehlen 7 Milliarden Euro". Zu diesem…
Aus Minus wird Plus
04.12.2009 | 08.52 Uhr | Müller-Koppelberg
Es ist schon erstaunlich, wie schnell manche "Minus-Meldungen" sich in ein Plus verwandeln. Noch in der letzten Woche haben die Krankenkassenverbände…
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