Von Norbert Ramme, 16.12.09, 13:43h
„Eckstein ist die Fortsetzung der bisherigen Kulturarbeit von Jack in the Box auf 318 Quadratmetern“, sagte Sven Nowak, der Initiator und Leiter des neugegründeten Unternehmens. „Wir wollen in diesem ehemaligen Kartoffellager die Kultur im Veedel voranbringen und junge Künstler fördern.“ Dieser neue Kunstort tut dem Stadtteil gut, waren sich Bezirksbürgermeister Josef Wirges und Bürgerstiftungs-Vorsitzender Hermann Jutkeit einig. Wirges: „Ehrenfeld ist der Kunst und der Kultur sehr verbunden. Unser gemeinsames Ziel ist, dass dieses Gelände ein Beispiel für kreatives Leben und Arbeiten im Viertel wird.“
In diese Zielsetzung passte die Eröffnungsausstellung - musikalisch umrahmt von Sänger Pablo Bottinelli und der Pianistin Dasha Vogeleer mit Auszügen aus „Die Winterreise“ von Franz Schubert - mit den erfundenen und verfremdeten Landschaftsbildern von Bausch und den anekdotischen Texten von Steuber recht gut herein. Doch Eckstein-Macher Novak hat weitere Pläne: Er will „seine“ Ehrenfelder Künstler auch im Filmhaus und im Hotel Hopper, bei der Art Fair und der Art Cologne präsentieren. Novak: „So können wir der hier betriebenen Kulturarbeit noch mehr Gewicht verleihen.“
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